Legoland: 31 Verletzte nach Achterbahn-Unfall!

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Nur wenige Tage nach dem tödlichen Achterbahn-Unfall im "Klotti", einem Freizeitpark in Rheinland-Pfalz, gab es nun auch einen Unfall im Legoland Deutschland bei Günzburg!

Nur wenige Tage nach dem tödlichen Achterbahn-Unglück im „Klotti“, einem Freizeitpark in Rheinland-Pfalz, gab es nun auch einen Unfall im Legoland Deutschland bei Günzburg! Dabei sollen nach neuesten Angaben mindestens 31 Menschen verletzt worden sein, einer davon schwer.

Das sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Ein Achterbahnzug habe am Donnerstag stark abgebremst, ein weiterer Zug sei auf diesen aufgefahren. Drei Rettungshubschrauber seien im Einsatz, Feuerwehr und Rettungsdienst seien zu einem Großeinsatz ausgerückt.

Einer Sprecherin des Legolandes zufolge geschah der Unfall im Bahnhofsbereich der Achterbahn «Feuerdrache». Alle verfügbaren Rettungskräfte des Legolandes seien im Einsatz gewesen. Der Freizeitpark blieb trotz des Unfalls zunächst geöffnet. Warum die Züge der Achterbahn zusammenstießen, blieb erst einmal unklar.

Die Achterbahn «Feuerdrache» führt zunächst durch einen überdachten, abgedunkelten Bereich des Parks. Im Verlauf der Fahrt geht es dann an der frischen Luft über eine Strecke mit Gefällen und einigen Kurven. Nach Parkangaben fährt die Achterbahn bis zu acht Meter pro Sekunde schnell, was rund 29 Kilometern in der Stunde entspricht.

Laut Zierer Rides, dem Hersteller der Achterbahn, erreicht dieser Typ von Bahn jedoch eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu maximal 60 km/h.

Das Legoland war 2002 an der Autobahn 8 (Stuttgart-München) eröffnet worden. Günzburg hatte sich gegen rund 300 andere mögliche Standorte in aller Welt – darunter Tokio – durchgesetzt. Inzwischen gibt es zehn Themenbereiche mit mehr als 60 Attraktionen in dem Park. Zum Legoland gehört auch ein eigenes Feriendorf für Kurzurlauber.

In dem Günzburger Legoland arbeiten während der Saison rund 1100 Mitarbeiter. Nach der Eröffnung hatte der Park zunächst pro Saison etwa 1,3 Millionen Gäste vermeldet, später gab das Unternehmen keine genauen Besucherzahlen mehr bekannt.

Zum Betreiber Merlin Entertainments mit Sitz in England gehören neben dem deutschen Legoland-Park noch zahlreiche weitere Freizeitparks. Nach Angaben des Unternehmens zählen 140 Einrichtungen zu dem Konzern.

Derzeit wird in dem Legoland eine neue Achterbahn gebaut. Im kommenden Jahr soll ein neues Themengelände mit der Bahn eröffnet werden. Mit mehr als 15,5 Millionen Euro sei dieser Teil die größte Einzelinvestition des Betreibers Merlin Entertainments in den Freizeitpark seit der Eröffnung vor 20 Jahren, berichtete Legoland vor wenigen Monaten. Die neue Achterbahn soll so gebaut werden, dass auch Grundschulkinder damit fahren dürfen.

Das Fahrgeschäft

Bei dem Fahrgeschäft handelt es sich um eine Stahlachterbahn vom Modell Force Five des Herstellers Zierer Rides, die 2002 eröffnet wurde. Sie ist eine von vier Achterbahnen dieses Modells, die anderen drei Bahnen stehen in den restlichen Legoland Parks des Betreibers Merlin Entertainment. Zwei weitere Modelle dieser Achterbahn waren laut Wikipedia für das Legoland in Korea und New York geplant. Die 860 Meter lange Strecke erreicht eine Höhe von 16 Meter und eine Höchstgeschwindigkeit von 56,5 km/h laut der Internet-Enzyklopädie.

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Sturz aus etwa acht Metern Höhe im „Klotti“

Am vergangenen Samstag hatte es in einem Freizeitpark in Klotten an der Mosel in Rheinland-Pfalz einen tödlichen Vorfall bei einer Achterbahnfahrt gegeben. Eine 57-jährige Frau war aus der fahrenden Attraktion gestürzt. Sie erlitt tödliche Verletzungen. Warum die Frau aus der Achterbahn stürzte, ist noch unklar. Der Park hat seit Dienstag wieder für Besucher geöffnet, die Achterbahn blieb aber zunächst stehen. Grund dafür war, dass der Landkreis den Betrieb der Bahn vorübergehend untersagt hatte.

Mehr folgt in Kürze.

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