Leipheimer Kinderfest abgesagt!

Gesundheitsrisiko nach Hochwasser

Das Leipheimer Kinderfest findet nicht statt. Der Grund für die Absage sind die Nachwirkungen des Hochwassers. Die sind an vielen Stellen im Landkreis Günzburg immer noch zu spüren.

Das Leipheimer Kinderfest findet nicht statt. Das hat die Stadt jetzt mitgeteilt. Grund sind die Nachwirkungen des Hochwassers.

Seit dem 2. Juni befindet sich die Trinkwasserversorgung der Stadt Leipheim im Notfallmodus, das Wasserwerk an der Donau musste abgeschaltet werden. Seither wird das Trinkwasser gechlort und muss abgekocht werden. Denn nach Verunreinigungen wie sie beim Hochwasser entstehen, können Keime im Trinkwassernetz vorhanden sein, deshalb muss das Trinkwasser, Wasser für die Lebensmittelzubereitung sowie Spülwasser für Ess-, Trink- und Milchgeschirr abgekocht werden.

Genau dieses Abkochgebot wird dem Leipheimer Kinderfest nun zum Verhängnis: „Wir können nicht die Trinkwasserqualität garantieren, wie sie sein soll“, sagt Bürgermeister Christian Konrad. Das Gesundheitsamt der Stadt Leipheim teilte unter anderem mit, dass die Handwaschbecken in den Toiletten am Festplatzgelände zwingend mit Trinkwasser betrieben werden müssen.

Auch sei ein Erhitzen des Wassers in den Ständen mittels Boiler nicht ausreichend, da erhitztes Wasser wieder mit kaltem Wasser gemischt werde. Dies sei ebenfalls bei den Spülmaschinen möglich. Einer Verwendung der Trinkwasser-Einwegcontainer wurde nicht zugestimmt.

Ohne Freigabe des Gesundheitsamts und dem Weiterbestehen des Abkochgebotes kann das Kinderfest nicht durchgeführt werden.

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