Liebherr plant Teilverlagerung nach Bulgarien

350 Mitarbeiter betroffen

Die Liebherr-Mischtechnik plant laut Medienberichten eine Teilverlagerung ihres Werks in Bad Schussenried nach Plovdiv in Bulgarien. Davon betroffen sind 350 Mitarbeiter in den Bereichen Fahrmischer und Mischanlagen.

Als Grund für die Maßnahmen gibt Liebherr in einer Pressemitteilung die schwierige wirtschaftliche Lage im Bausektor an. Vor allem die Produktionskosten könnten außerhalb von Deutschland deutlich niedriger gehalten werden. Der konjunkturelle Einbruch im Bausektor finalisierte dann die Auslagerungspläne der Geschäftsführung.

Neuorientierung in Bad Schussenried

Neben Teilen der Produktion und Entwicklung der Bereiche Fahrmischer und Mischanlagen werden auch administrative Stellen nach Bulgarien verlegt. Der Standort Bad Schussenried soll in Zukunft vor allem Betonpumpen produzieren, auch die Messtechnik bleibt vor Ort.

Vorgang läuft bis 2028

Die Teilverlagerung soll stufenweise bis spätestens 2028 erfolgen. In Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat sollen die betroffenen Stellen über drei Jahre über gemeinschaftliche Lösungen abgebaut werden. Andere Liebherr-Sparten sind von der Umlagerung nicht betroffen.

Das könnte Dich auch interessieren

02.04.2026 Mehr Gewinn trotz Baustellen-Krise: Liebherr legt zu Das Familienunternehmen Liebherr hat trotz teils scharfen konjunkturellen Gegenwinds 2025 zugelegt. Das Unternehmen, das Bagger, Kräne und auch Kühlschränke im Angebot hat, steigerte im vergangenen Jahr seinen Umsatz minimal auf 14,7 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 14,6 Milliarden Euro. Unter dem Strich wurde mehr verdient. Das Ergebnis nach Steuern stieg von 258 auf 05.11.2025 Liebherr investiert in Kranproduktion in Biberach In der ersten Phase fließt eine zweistellige Millionensumme in Umbau- und Neubauten –  Liebherr will damit ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland und zu den rund 2.000 Mitarbeitenden in der Region setzen. Ziel: Marktführer für die nächsten Jahrzehnte „Wir bauen eine der modernsten Kranfabriken der Welt“, sagt Werner Seifried, Geschäftsführer für Technik und Produktion. Ziel 17.03.2026 "Von Arbeit in Arbeit" - Aumovio und Hensoldt kooperieren Während Aumovio abbauen muss, stellt das auf Sensorik spezialisierte Rüstungsunternehmen Hensoldt fleißig ein. Die Rüstungsbranche boomt, weltweit wird in Verteidigung investiert. Über 1.600 Stellen will Hensoldt dieses Jahr aufbauen, schon 2025 hatte das Unternehmen weltweit 1.200 Mitarbeitende eingestellt, größtenteils in Deutschland. Der Rüstungs-Boom kommt gelegen Das geht in diesem Jahr so weiter, vor allem die 12.03.2026 Kreissparkasse Biberach: Solides Jahr mit neuen Entwicklungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren weiterhin anspruchsvoll. Internationale Krisen und eine schwache Konjunktur sorgten vielerorts für Zurückhaltung bei Investitionen. Die Kreissparkasse Biberach konnte ihre Bilanzsumme trotzdem leicht steigern. Auch der Jahresüberschuss blieb stabil. Vorstandsvorsitzender Martin Bücher zieht ein positives Fazit: Das Institut habe gezeigt, dass sein Geschäftsmodell auch in einem volatilen Umfeld tragfähig sei. Das große