Nach Angaben der Polizei befand sich der Zug mit rund 200 Fahrgästen auf dem Weg in Richtung Singen, als der Triebfahrzeugführer die Hindernisse auf den Gleisen entdeckte. Er reagierte sofort und leitete eine Gefahrenbremsung ein. Dennoch konnte er den Zusammenstoß nicht mehr verhindern.
Die auf den Gleisen platzierten Liegestühle verkeilten sich derart unter dem Zug, dass eine Weiterfahrt zunächst unmöglich war. Erst nachdem Fachkräfte die sperrigen Gegenstände entfernt hatten, konnte der Zug seine Fahrt fortsetzen – allerdings nur bis zum Haltepunkt Wollmatingen, wo die Fahrgäste aussteigen mussten.
Die Strecke blieb infolge des Einsatzes rund zwei Stunden gesperrt. Angaben zur Höhe des entstandenen Schadens liegen bislang nicht vor.
Wie die Liegestühle überhaupt auf die Gleise gelangten, ist derzeit unklar. Die Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen.