Zunächst kontrollierten die Beamten zur Mittagszeit einen aus Österreich kommenden Kleintransporter bei Sigmarszell. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs entdeckten sie eine größere Menge unversteuerter Tabakwaren. Insgesamt wurden 17.640 Zigaretten, rund 0,79 Kilogramm Tabak sowie 1.000 sogenannte Heets festgestellt. Der 32-jährige Fahrer hatte die Waren ohne die erforderliche Anmeldung nach Deutschland verbracht. Die Tabakwaren wurden daraufhin als Beweismittel sichergestellt. Zudem forderte der Zoll die Zahlung der hinterzogenen Tabaksteuer in Höhe von knapp 4.000 Euro. Gegen den Mann wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.
Nur wenige Stunden später geriet ein weiteres Fahrzeug in den Fokus der Kontrolleure. In Lindau überprüften die Beamten einen in der Schweiz zugelassenen Ferrari 430 Scuderia. Am Steuer saß ein 33-jähriger Mann aus Tschechien. Im Rahmen der Kontrolle konnte er nicht nachweisen, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß zur vorübergehenden Verwendung in die Europäische Union eingeführt worden war. Damit wurden Einfuhrabgaben fällig und das Fahrzeug als vorschriftswidrig verbracht eingestuft.
Der Wert des Sportwagens liegt bei rund 220.000 Euro. Um eine sofortige Sicherstellung zu verhindern, musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von etwa 22.000 Euro hinterlegen. Auch in diesem Fall leitete der Zoll ein Steuerstrafverfahren ein.
Die weiteren Ermittlungen in beiden Fällen werden von der Straf- und Bußgeldsachenstelle des Hauptzollamt Ulm geführt.