„Wir möchten den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt unterschiedlicher Berufe in einem international aufgestellten Unternehmen aufzeigen und ihr Interesse wecken“, erklärt Matthias Helm, Leiter Ausbildung bei LIQUI MOLY. „Für uns ist das einer der Kernaspekte unseres Bildungsauftrags. Diese Verantwortung nehmen wir gerne wahr – zumal es für alle Beteiligten gewinnbringend ist.“
Unterstützt wurde das Projekt von Silvia Geppert von der IHK Ulm. Sie leitet das Bildungsnetzwerk Schule/Wirtschaft und betont die Vorteile solcher Kooperationen: „Wenn Unternehmen Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Arbeitswelt geben, hilft das den jungen Menschen bei der Berufsentscheidung. Es ist wie ein Kompass. Je früher sie diese Chance erhalten, desto besser können sie ihren eigenen Weg wählen.“
Die rechtliche Grundlage für solche Kooperationen bildet die „Vereinbarung über den Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Baden-Württemberg“. Sie wurde auf Initiative der IHK zwischen der Landesregierung und Vertretern der Wirtschaft geschlossen.
Praktische Beispiele, gemeinsame Bildungsprojekte und Vorträge in den Schulen sollen den Jugendlichen die Welt der Partnerunternehmen näherbringen. Ziel ist es nicht nur, Orientierung bei der Berufsfindung zu bieten, sondern auch den Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf zu erleichtern und soziale Kompetenzen zu vermitteln.