Ludwigsfelder See: Badegäste ignorieren Hilferufe

Mann drohte zu ertrinken

Haben Badegäste am Ludwigsfelder See in Neu-Ulm die Hilferufe eines Mannes, der drohte im See zu ertrinken, ignoriert?

Wie die Wasserwacht Neu-Ulm berichtet, haben lediglich zwei Rettungsschwimmer, die privat da waren, reagiert und den Mann gerettet. Dieser befand sich circa 20 Meter vom Steg entfernt.

Die Rettungsschwimmer teilten sich auf, indem einer direkt mit der Wasserrettung begann und der andere den Notruf absetzte. „Leider mussten sie dabei feststellen, dass keiner der umliegenden Badegäste der Person in Not zur Hilfe kam“, wie die Wasserwacht Neu-Ulm bei Facebook schreibt. Erst als der Rettungsschwimmer den Badegast erreicht hatte, wurde ihm den Angaben nach von einem anderen Badegast ein Schwimmreifen gereicht.

An Land angekommen verlor der Patient kurzzeitig das Bewusstsein. Da die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer hauptberuflich als Rettungssanitäter im Rettungsdienst arbeiten, befand sich der Patient in besten Händen und wurde an der Wachstation bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt.
Die Wasserwacht Neu-Ulm möchte an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass Hilferufe unbedingt ernst genommen werden sollten! Bitte bedenkt, dass es sich auch im Wasser, um unterlassene Hilfeleistung handelt!

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