Mann soll Ex-Frau heimtückisch umgebracht haben

Hat er seine Ex-Frau heimtückisch umgebracht? Nun steht fest, wann der Prozess um diese Tat startet.

Ein 39-Jähriger aus Senden muss sich dafür ab dem 05. Januar 2022 vor dem Landgericht Memmingen verantworten.

Dem Mann wird vorgeworfen, in der Nacht vom 27. auf den 28.03.2021 seine Ex-Frau in dem von beiden bewohnten Wohnhaus in Senden erstickt zu haben. Das Opfer lag zur Tatzeit im Schlafzimmer im Bett. Der Angeklagte soll ihr dorthin gefolgt sein und ihr mit der Hand und der Bettdecke so lange Mund und Nase zugedrückt haben, bis sie erstickt ist.

Selbstmord vorgetäuscht?

Anschließend soll er einen Schnürsenkel um ihren Hals gelegt haben, um so einen Selbstmord vorzutäuschen.

Dem Angeklagten, der sich seit der Tat in Untersuchungshaft befindet und der die Vorwürfe bestreitet, wird deswegen ein Mord zur Last gelegt. Das Gesetz sieht hierfür eine lebenslange Freiheitsstrafe vor. Für das Verfahren sind im Moment Fortsetzungstermine am 24.01., 02.02., 09.02., 10.02 und 16.02.2022 jeweils um 9.30 Uhr im Sitzungssaal 132 vorgesehen.

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