Mann will durch Donau schwimmen - und stirbt

gefährliche Strömung und kaltes Wasser

In Ulm ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Mann in die Donau gesprungen - und gestorben.

In Ulm ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Mann in die Donau gesprungen. Der wohl sehr betrunkene Mann war auf dem Rückweg von einer Grillparty und wollte am Donau-Ufer bei der Spatz-Anlegestelle durch die Donau nach Neu-Ulm zu schwimmen. Vom Sanitätsdienst des Donaufests, das parallel stattfand, ließ er sich nicht abhalten, wurde sogar aggressiv. Die riefen sofort Verstärkung. Die gefährliche Strömung und das kalte Wasser wurden dem Mann trotzdem zum Verhängnis. Ein beherzter Passant sprang hinterher und zog ihn wieder raus. Innerhalb von Minuten waren die Rettungskräfte dann da und reanimierten den Mann, brachten ihn schnell ins Krankenhaus. Dort ist er dann leider verstorben.

Das gesamte Team des Internationalen Donaufests ist tief erschüttert und die Gedanken des Teams sind bei den Angehörigen des Verstorbenen, teilt ein Sprecher mit. Nach aktuellen Erkenntnissen haben das Sicherheitskonzept und die Meldeketten ordnungsgemäß und perfekt funktioniert. Alle Rettungs- und Sicherheitskräfte waren in wenigen Minuten vor Ort und haben ihr Möglichstes getan.

Das gesamte Team des Internationalen Donaufests bittet alle Besucher/-innen vom Baden in der Donau abzusehen. Ein fließendes Gewässer hat gefährliche Strömungen und das Wasser ist sehr kalt. Kraft und Kreislauf können, vor allem bei Konsum von Alkohol, schnell überschätzt werden. Das Donaufest-Team bittet alle Besucher/-innen auch auf andere zu achten und ggf. andere – ohne sich selbst zu gefährden – vom Bad in der Donau anzuhalten bzw. den Sicherheitsdienst zu informieren.

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