Martin Jäger aus Blaustein wird BND-Chef

Erfahrung als Botschafter in Kriegsgebieten

Der deutsche Botschafter in der Ukraine, Martin Jäger aus Blaustein, wird neuer Präsident des Bundesnachrichtendienstes. Der 60-Jährige wird Nachfolger von Bruno Kahl, der seit 2016 das Amt innehatte.

Das Bundeskabinett hat Martin Jäger aus Blaustein zum neuen BND-Chef gewählt. Wann genau er das neue Amt antreten wird, ist noch unklar.

Erfahrung in Krisengebieten

Der Schwabe verfügt über intensive Erfahrungen als Botschafter in Krisengebieten, im Kanzleramt und auch in der Wirtschaft. Der gebürtige Ulmer gilt als erfahrener Krisendiplomat und war bereits als Botschafter in Afghanistan, im Irak und in der Ukraine aktiv. Dazwischen war er auch als Staatssekretär im Innenministerium seiner Heimat Baden-Württemberg tätig.

Kahl geht nach Rom

Bei der Entscheidung zum neuen BND-Präsidenten kam ihm entgegen, dass er sich nie vor Kritik und schwierigen Themen versteckt hat. Kiew, Bagdag und Kabul waren schließlich alles andere als stabile Posten. Der Nachrichtendienst stand in den vergangenen Jahren immer wieder in der Kritik. Ihm wurde vorgeworfen, nicht deutlich genug davor gewarnt zu haben, dass Russland die Ukraine überfallen wird. Sein Vorgänger Bruno Kahl stand mehr als neun Jahre an der Spitze des Geheimdienstes. Er wird nun deutscher Vertreter beim Heiligen Stuhl in Rom.

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