Mehr FSME-Fälle in Bayern

Gesundheitsministerin rät zur Impfung

In Bayern sind in diesem Jahr bislang etwas mehr FSME-Erkrankungen registriert worden als im Vorjahr. Gesundheitsministerin Judith Gerlach rät deshalb dazu, besonders in der Ferienzeit den eigenen Impfschutz zu überprüfen.

Bis zum 3. August wurden in Bayern 175 Fälle der durch Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, gemeldet. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 165 Fälle.

FSME kann unter anderem Entzündungen des Gehirns oder der Hirnhäute auslösen. Übertragen wird die Krankheit vor allem durch den Stich infizierter Zecken.

Fast ganz Bayern gilt als Risikogebiet

Nahezu der gesamte Freistaat Bayern wird vom Robert Koch-Institut als FSME-Risikogebiet eingestuft. Deshalb wird die FSME-Impfung in Bayern ohne geografische Einschränkung empfohlen.

Gesundheitsministerin Judith Gerlach rät dazu, gerade während der Ferienzeit zu prüfen, ob der Impfschutz vollständig ist. Auch in verschiedenen Urlaubsländern besteht ein erhöhtes FSME-Risiko.

Auch Borreliose bleibt verbreitet

Zecken können neben FSME auch Borreliose übertragen. In Bayern wurden in diesem Jahr bislang rund 2.700 Fälle registriert.

Damit liegt die Zahl zwar etwas niedriger als im Vorjahr, die Erkrankung bleibt aber weiterhin verbreitet.

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