Mehr Geld zum Schutz von Frauen und Kindern in Corona-Krise

Für den Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt gewährt das Land Baden-Württemberg in der Corona-Krise zwei Millionen Euro Soforthilfe.

Die weitreichende Einschränkung des öffentlichen Lebens berge Risikofaktoren für häusliche Gewalt wie Existenzängste, Überforderung und wenig soziale Kontakte, sagte Sozial-Staatssekretärin Bärbl Mielich (Grüne) am Freitag in Stuttgart. Vertreterinnen der Frauenhäuser und der Fachberatungsstellen berichten nach ihren Worten von deutlich mehr Beratungsgesprächen und Aufnahmegesuchen. Deshalb sei mit einem weiteren Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt zu rechnen.

Das Geld dient dazu, durch mehr Beraterinnen am Telefon oder Computer einer erhöhten Nachfrage gerecht zu werden. Zudem kann die Soforthilfe für Zuschüsse für technische Ausstattung verwendet werden. Wenn es zu Corona-Fällen in Frauen- und Kinderschutzhäusern komme oder die Kapazitäten ausgeschöpft seien, brauche es praktikable Lösungen vor Ort, so Mielich. „Es ist die Aufgabe der Kommunen, eine ausreichende Zahl an Hilfsangeboten zur Verfügung zu stellen.“ Darüber sei das Land mit den Kommunen im Gespräch.

Im Südwesten Deutschlands gibt es 42 Frauen- und Kinderschutzhäuser und Fachberatungangebote zur häuslichen oder sexuellen Gewalt sowie Interventionsstellen.

Das könnte Dich auch interessieren

05.03.2026 Helene Fischer bekommt ihre eigene Barbie als Teil des ersten "Barbie Dream Teams" Deutschlands Schlager-Ikone Helene Fischer bekommt ihre eigene Barbie und wird Teil des ersten globalen „Barbie Dream Teams“ von Mattel. Die Puppe erscheint im Herbst im Handel und stärkt damit auch die Rolle der Sängerin als Vorbild für Kinder und Jugendliche. Das „Barbie Dream Team“ ehrt Frauen, die in ihren Bereichen zu den ersten gehörten und 26.01.2026 Widerstandsfähigkeit: Wie sicher ist die Innovationsregion Ulm/Neu-Ulm im Ernstfall? Wie belastbar ist die Innovationsregion Ulm, wenn kritische Infrastrukturen ausfallen? Vertreter von Politik, Energieversorgung, Gesundheitswesen und Militär diskutierten bei einer Podiumsrunde der Innovationsregion Ulm e.V. über den Stand der Krisenvorsorge, bestehende Stärken und Handlungsbedarf. Gut vorbereiten – aber keine Panik Teilnehmende waren Klaus Eder (SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm), Prof. Dr. Udo X. Kaisers (Universitätsklinikum Ulm), Generalleutnant 28.10.2025 Chorsingen gegen Depressionen: Studie bestätigt positive Effekte Das Singen in einem Chor ist bei uns in Schwaben schon lange beliebt – jetzt gibt es einen weiteren guten Grund, die Stimme zu erheben: Laut einer aktuellen Studie kann Chorsingen das Risiko für Depressionen und Angststörungen bei älteren Menschen senken. Das meldet das Deutsche Gesundheitsportal. Eine randomisierte, kontrollierte Untersuchung begleitete demnach 200 ältere Teilnehmerinnen 15.10.2025 Routine & Mindset: Gesund denken, glücklicher leben! Wie schaffen wir es, alte Denkmuster zu durchbrechen und Routinen zu verändern?