Mit dem kommenden Schulstart nächste Woche müssen Autofahrer rund um Schulen in der Region wieder besonders aufmerksam sein. Die Polizei verstärkt in den ersten Schulwochen ihre Kontrollen auf den Schulwegen – sowohl im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm als auch in Schwaben Süd/West.
Kontrolliert werden vor allem Geschwindigkeit, Halteverbote, die richtige Sicherung von Kindern im Auto und die Verkehrssicherheit von Fahrrädern. Die verstärkten Kontrollen laufen in Bayern im Rahmen der Aktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ bis einschließlich 2. Oktober.
Der Hintergrund ist ernst: Im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm gab es im vergangenen Schuljahr 36 Schulwegunfälle.
Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West wurden 60 Schulwegunfälle registriert. Dabei wurden 72 Schüler verletzt. Besonders häufig betroffen waren Kinder zwischen zehn und 14 Jahren. Viele von ihnen waren mit dem Fahrrad oder Pedelec unterwegs oder zu Fuß auf dem Schulweg.
Die meisten Unfälle passierten morgens zwischen 7 und 8 Uhr sowie mittags zwischen 12 und 14 Uhr.
Besonders rund um Schulen entstehen morgens immer wieder unübersichtliche Situationen, wenn Eltern ihre Kinder direkt vor dem Eingang mit dem Auto absetzen. Deshalb achtet die Polizei auch verstärkt auf Halteverbote und gefährliche Wendemanöver.
Vom 15. bis 18. September gibt es außerdem bayernweit zusätzliche Kontrollen zur Anschnall- und Kindersicherungspflicht.
Wer seine Kinder mit dem Auto zur Schule bringt, sollte ausgewiesene Halte- und Parkbereiche nutzen. Wenn es möglich ist, empfiehlt die Polizei, Kinder den Schulweg zu Fuß zurücklegen zu lassen.