Mehr Läusefälle in der Region

Gesundheitsämter raten zu schneller Behandlung

In Sigmaringen, Biberach und dem Alb-Donau-Kreis steigen die Zahlen – enger Kontakt begünstigt die Ausbreitung

Im Kreis Sigmaringen haben sich die Kopflaus-Fälle im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht. Allein im Januar und Februar 2025 wurden dem Gesundheitsamt 56 Fälle gemeldet – deutlich mehr als im gleichen Zeitraum 2024. Die meisten Meldungen kamen aus Schulen und Kindergärten.

Auch im Kreis Biberach wurden seit Jahresbeginn 57 Fälle aus 27 Einrichtungen gemeldet. Der Alb-Donau-Kreis verzeichnet ebenfalls 56 gemeldete Fälle. Laut Gesundheitsamt bewegt sich die Zahl dort jedoch im normalen Rahmen – eine Häufung sei aktuell nicht erkennbar.

Kopfläuse mögen es warm und eng

Übertragen werden Kopfläuse nicht durch mangelnde Hygiene, sondern durch engen Kontakt – vor allem beim Spielen oder Kuscheln. In der Winterzeit, wenn Kinder öfter Mützen, Schals oder Kapuzen tragen und enger zusammenrücken, haben die kleinen Plagegeister besonders leichtes Spiel.

Die Gesundheitsämter in der Region appellieren an Eltern, bei ersten Anzeichen schnell zu reagieren. Wichtig sei, einen Befall früh zu erkennen, offen zu kommunizieren und konsequent zu behandeln. Nur so lasse sich verhindern, dass sich Kopfläuse in Schulen und Kitas weiter ausbreiten.

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