Mehr Sicherheit im Kreis Günzburg: Neuer Rettungswagen in Ettenbeuren geplant

Blaulicht

Der Kreis Günzburg bekommt einen zusätzlichen Rettungswagen. Ab Frühjahr 2026 soll ein neuer Stellplatz im Norden von Ettenbeuren in Betrieb gehen.

Der Kreis Günzburg bekommt Verstärkung im Rettungsdienst: Ab Frühjahr 2026 soll im Norden von Ettenbeuren ein zusätzlicher Rettungswagen (RTW) stationiert werden. Damit reagiert der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) auf ein Gutachten, das für den Versorgungsbereich Jettingen zusätzlichen Bedarf festgestellt hat.

Neuer Rettungswagen in Ettenbeuren geplant

Der neue Standort in Ettenbeuren punktet mit seiner verkehrsgünstigen Lage. Er soll vor allem das Kammeltal schneller abdecken, aber auch Ichenhausen und den Raum Krumbach besser erreichen können. „Mit dem zusätzlichen Fahrzeug stellen wir sicher, dass Hilfe noch schneller vor Ort ist – das ist ein echter Gewinn für uns alle“, sagt Landrat Hans Reichhart.

Der RTW wird täglich von 7 bis 23 Uhr im Einsatz sein – länger als an vergleichbaren Standorten. „Damit halbieren sich in einigen Bereichen die Rettungswege“, betont ZRF-Geschäftsführer Jan Terboven.

Aktuell läuft das Ausschreibungsverfahren. Bis Ende 2025 soll feststehen, wer den Zuschlag erhält. Dann fehlt nur noch ein passendes Gebäude – entweder durch Umbau oder Neubau. Kammeltals Bürgermeister Thorsten Wick begrüßt die Entscheidung: „Das ist ein wichtiger Schritt für die Gesundheitsversorgung in unserer Gemeinde.“

Das könnte Dich auch interessieren

01.04.2026 Neuer Rettungswagen in Ettenbeuren nimmt Betrieb auf Die notfallmedizinische Versorgung im Kammeltal und der umliegenden Region wird dadurch deutlich verbessert. Hintergrund für die Erweiterung sind steigende Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren. Bereits 2025 war deshalb die Entscheidung für einen zusätzlichen Standort gefallen. Bedarf im Raum Jettingen war nicht gedeckt Auch der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung sieht in der Erweiterung einen wichtigen 23.06.2026 Ulmer Forschung hilft jungen Geflüchteten bei psychischen Belastungen Viele junge Geflüchtete kommen ohne ihre Familie nach Deutschland. Oft haben sie Krieg, Gewalt oder Verfolgung erlebt. Das kann schwere psychische Folgen haben – zum Beispiel Ängste, depressive Symptome oder posttraumatische Belastungen. Ein neuer Versorgungsansatz kann hier helfen. Das zeigt die Studie zum Projekt BetterCare, an dem auch die Uniklinik Ulm und die Günzburger Klinik 10.06.2026 Bad Wurzach: 15-jähriger stirbt bei tödlichem Verkehrsunfall Nach ersten Erkenntnissen soll der 19-jährige, der mit drei weiteren Jugendlichen im Auto unterwegs war, am Mittag einem 59-jährigen Autofahrer die Vorfahrt genommen haben. In einer Einmündung kollidierten die beiden Fahrzeuge laut der Polizeisprecherin. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden beide Wagen in den Grünstreifen geschleudert. Jede Hilfe kommt zu spät Laut Polizei wurde der 29.05.2026 Biberach: Großspende für den DRK-Rettungsdienst Geplant sind zwei konkrete Projekte, die mit der Spende der Firma Reck-Technik aus Betzenweiler umgesetzt werden sollen. Zum einen will das DRK die notfallmedizinische Ausstattung weiter modernisieren, zum anderen soll die digitale Vernetzung im Rettungsdienst ausgebaut werden. Ziel sei es, die Versorgungsqualität für Patienten zu erhöhen und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für Rettungsdienstpersonal und Notärzte nachhaltig