Mehrere Ulmer Initiativen fordern: Stadt soll sich für Kinder aus Gaza und Israel einsetzen

medizinische und psychologische Hilfe

Auch Ulm soll helfen: Gleich mehrere Initiativen fordern jetzt, verletzte Kinder aus Gaza und Israel in Ulm zu versorgen. Ähnliche Forderungen gibt es bereits in anderen Städten.

Die Stadt Ulm soll ein Zeichen der Solidarität setzen und schwer verletzte sowie traumatisierte Kinder aus Gaza und Israel aufnehmen und medizinisch sowie psychologisch versorgen.

Stadt Ulm soll sich für Kinder aus Gaza und Israel einsetzen

Ein Antrag des Internationalen Ausschusses Ulm – übermittelt von Omer Sehic und Yasemin Arpaci als sachkundige Mitglieder – wird von den Ulmer Fraktionen von CDU (vertreten durch Hans-Walter Roth, Stadtrat), SPD (Martin Rivoir, MdL, und Eva-Maria Glathe-Braun, Stadträtin) sowie den Freien Wählern unterstützt. Sie fordern Oberbürgermeister Martin Ansbacher auf, gemeinsam mit Kliniken und Hilfsorganisationen vor Ort entsprechende Versorgungsangebote zu schaffen.

Unabhängig davon haben die Grünen-Lokal- und Landespolitiker Michael Joukov (MdL), Ulrich Metzger (Stadtrat) und Lena C. Schwelling (Landesvorsitzende) das Universitätsklinikum Ulm um eine Prüfung gebeten, ob verletzte Kinder aus Gaza und Israel medizinisch behandelt werden können.

Humanitäres Selbstverständnis Ulms

Die Initiativen unterstreichen das humanitäre Selbstverständnis Ulms und die Verpflichtung, Kindern in Kriegsgebieten Schutz und Hilfe zu bieten. Seit 2019 ist Ulm zudem Teil des Bündnisses „Städte sicherer Häfen“, das sich gemeinsam mit der Initiative Seebrücke für die humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen engagiert.

Ähnliche Forderungen gibt es bereits in Freiburg, Hannover, Düsseldorf, Leipzig, Kiel und Bonn, wo man sich für die Aufnahme und Versorgung verletzter Kinder aus Gaza und Israel starkmacht. Die Bundesregierung reagiert bislang zurückhaltend, da vor allem Sicherheitslage, Ausreisebedingungen, medizinische Koordination und organisatorischer Aufwand als zentrale Hürden gelten.

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