Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen sollen schneller Hilfe bekommen. Wie das klappen kann, darüber beraten gerade rund 50 Fachleute und junge Menschen. Ziel ist es, Probleme früher zu erkennen und Betroffene besser zu unterstützen.
Gestartet ist das Treffen am Mittwoch, dem 14. Oktober, in der Villa Eberhardt in Ulm. Mit dabei waren Ministerpräsident Cem Özdemir und Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher. Bis Freitag beraten die Teilnehmer auf Schloss Reisensburg in Günzburg weiter.
Viele Hilfsangebote gibt es schon. Doch laut der „Mental Health Alliance“ arbeiten sie noch zu wenig zusammen. Das soll sich ändern. Kinder und Jugendliche sollen leichter passende Hilfe finden – etwa bei Problemen in der Schule oder im Alltag.
In vier Arbeitsgruppen überlegen die Teilnehmer, wie bestehende Angebote verbessert und miteinander verbunden werden können. Welche konkreten Maßnahmen daraus entstehen, steht noch nicht fest.
Die „Mental Health Alliance“ ist ein bundesweites Bündnis, das sich für die psychische Gesundheit junger Menschen einsetzt. Darin arbeiten Fachleute aus Medizin, Wissenschaft, Politik und weiteren Bereichen sowie junge Menschen zusammen. Ihr Ziel: Psychischen Problemen möglichst früh vorbeugen, Hilfsangebote besser vernetzen und dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche schneller die passende Unterstützung bekommen.