Gute Nachrichten für die Krankenhäuser im Allgäu! Der Klinikverbund Allgäu hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Überschuss von 4,4 Millionen Euro abgeschlossen. Das gab Geschäftsführer Andreas Ruland jetzt im Unterallgäuer Kreistag bekannt. Auch für das laufende Jahr 2026 rechnet der Klinikverbund nach aktuellem Stand mit einem positiven Ergebnis.
Der Klinikverbund hat im vergangenen Jahr rund 29 Millionen Euro in seine Krankenhäuser investiert. Das Geld floss unter anderem in medizinische Geräte, Gebäude und den Neubau in Mindelheim. Der neue Klinikstandort in Mindelheim soll nach aktueller Planung Anfang 2028 in Betrieb genommen werden. Mit den Investitionen möchte der Verbund seine Krankenhäuser modernisieren und gleichzeitig wirtschaftlich stärken.
Zum Klinikverbund Allgäu gehören sechs Krankenhäuser in Mindelheim, Ottobeuren, Kempten, Sonthofen, Immenstadt und Oberstdorf. Insgesamt beschäftigt der Verbund rund 3.700 Mitarbeiter und verfügt über 1.091 Betten. Im vergangenen Jahr wurden in den Kliniken 53.640 Patienten behandelt. Die Umsatzerlöse lagen bei rund 342 Millionen Euro.
Trotz der positiven Bilanz sieht Geschäftsführer Andreas Ruland schwierige Zeiten auf die Krankenhäuser zukommen. Ab 2027 werde sich der wirtschaftliche Druck durch die Krankenhausreform deutlich verschärfen. Deshalb müsse sich der Klinikverbund auf weitere Veränderungen einstellen. Unterallgäus Landrat Alex Eder lobte die Arbeit des Klinikverbunds und zeigte sich erfreut über die guten Geschäftszahlen. Also unter dem Strich, der Klinikverbund Allgäu steht nach eigenen Angaben wirtschaftlich gut da. Ob das auch in den kommenden Jahren so bleibt, hängt unter anderem von den Auswirkungen der Krankenhausreform ab.