Mit bis zu 170 km/h durch Heidenheim: Zwei 18-Jährige verurteilt

Das Gericht verurteilte beide wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Zwei 18-Jährige sind nach einem illegalen Autorennen in Heidenheim verurteilt worden. Das Amtsgericht verhängte gegen beide eine Geldauflage von jeweils 2.000 Euro. Außerdem wurde ihnen die Fahrerlaubnis entzogen.

Die beiden jungen Männer waren im März nachts durch Heidenheim gefahren. Innerorts sollen sie laut Polizei teilweise mit mehr als 120 km/h unterwegs gewesen sein, außerorts mit mehr als 170 km/h. Zeitweise fuhren sie nebeneinander und schalteten ihre Fahrzeugbeleuchtung aus.

Eine Polizeistreife konnte trotz Blaulicht und Martinshorn zunächst nicht aufschließen. Nach rund vier Kilometern platzte an einem der Autos ein Reifen. Der Wagen kam von der Straße ab und verunglückte. Verletzt wurde niemand.

Das Gericht verurteilte beide wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Zusätzlich zur Geldauflage dürfen sie sieben Monate lang keinen neuen Führerschein beantragen.

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