«Mit mehr Vehemenz»: FCH beschäftigen Freiburger Standards

Fußball-Bundesliga

Seit vier Spielen wartet der 1. FC Heidenheim auf ein Erfolgserlebnis. In Freiburg trifft der Tabellen-16. auf einen alten Bekannten und bangt um einige Leistungsträger.

Die Stärke des SC Freiburg bei Standardsituationen stuft Trainer Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim als Gefahr für seine Mannschaft ein. «Bei uns hat es jetzt zweimal eingeschlagen zuletzt, und natürlich macht Freiburg das gut», sagte der Coach vor dem Auswärtsspiel in der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/Sky). «Standards sind in jedem Spiel wichtig, und für uns ist es natürlich entscheidend, dass wir es besser verteidigen – mit mehr Vehemenz.»

Mit Jan-Niklas Beste hat der Sport-Club seit wenigen Tagen einen weiteren Experten für solche Situationen in seinen Reihen, der in der vergangenen Spielzeit noch in Heidenheim für Furore gesorgt hat. Dieser Personalie möchte Schmidt aber nicht allzu viel Bedeutung beimessen. «Das ist jetzt nicht unser Thema», sagte er. «Ich freue mich für Niki, wenn er jetzt wieder einen Verein hat, wo er das Umfeld auch hat, um Leistung zu bringen. Aber er ist ein Spieler von Freiburg und nicht von Heidenheim.»

Warten auf Siwsiwadses ersten Treffer
Hoffnung macht Schmidt derweil, dass die Freiburger schon 36 Gegentore hinnehmen mussten in dieser Saison. Das zeige, dass man durchaus zu Chancen kommen könne, meinte der 51-Jährige. Er hofft unter anderem darauf, dass Winter-Neuzugang Budu Siwsiwadse endlich sein erstes Tor für den Tabellen-16. erzielt.

Beim FCH, der seit vier Spielen auf einen Sieg wartet, fehlt auch weiterhin der verletzte Niklas Dorsch. Fraglich ist noch, ob die angeschlagenen Sirlord Conteh, Adrian Beck und Paul Wanner zum Aufgebot gehören werden.

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