Mord in Senden: Prozessbeginn heute in Memmingen

Ein 39-Jähriger aus Senden steht heute wegen Verdacht auf Mord an seiner Frau vor dem Memminger Landgericht.




Ein 39-jähriger deutsch-irakischer Staatsangehöriger soll im letzten März seine Frau in deren gemeinsamen Haus in Senden qualvoll erstickt haben. Als diese im Bett lag soll er ihr mit der Hand und der Bettdecke so lange Mund und Nase zugedrückt haben, bis sie tot war. Dann soll er ihr einen Schnürsenkel um den Hals gelegt haben, um einen Selbstmord vorzutäuschen.

Der Mann sitzt seitdem in U-Haft, er bestreitet die Tat. Weil ihm Mord zur Last gelegt wird droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe. Das Urteil soll Mitte Februar fallen.

Das könnte Dich auch interessieren

04.02.2026 Mordurteil gegen 34‑jährige Frau aus Memmingen ist rechtskräftig Das Urteil gegen eine 34‑jährige Frau aus Memmingen wegen Mordes an ihrem Ehemann ist jetzt endgültig rechtskräftig: Der Bundesgerichtshof hat die Revision der Angeklagten als unbegründet verworfen, teilt das Landgericht Memmingen mit. Damit bleibt die lebenslange Haftstrafe mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld bestehen – eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren wird nicht geprüft. 05.05.2025 Gerichtstermin steht fest: Frau aus Göppingen soll aus Mordlust getötet haben Im Fall einer 26-jährigen Frau, die laut Anklage aus Mordlust einen Mann in Göppingen getötet haben soll, steht nun der Termin für den Prozessbeginn fest. Wie das Landgericht Ulm mitteilt, startet die Hauptverhandlung am Dienstag, 27. Mai 2025, um 8:30 Uhr vor der Schwurgerichtskammer. Der Prozess wird unter dem Vorsitz von Richter Wolfgang Tresenreiter geführt. 28.01.2026 Ulm: Messerattacke auf Partner der Tochter - Vater wegen versuchten Mordes vor Gericht Ein Familienstreit in der Ulmer Innenstadt eskalierte Anfang des Jahres auf dramatische Weise: Ab heute steht ein 52-jähriger Mann wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Ulm. Laut Anklage griff der Mann den Freund seiner Tochter in einem Lokal mit einem Messer an, weil er gegen die Beziehung und die bevorstehende Hochzeit war. 06.06.2025 Prozessauftakt in Ulm: 23-Jähriger soll mit Grabkreuz zugeschlagen haben Am Landgericht Ulm hat am 5. Juni der Prozess gegen einen 23-jährigen Mann begonnen, dem unter anderem gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch vorgeworfen werden. Besonders brisant: Bei mehreren Taten soll der Angeklagte mit Kreuzen zugeschlagen haben – darunter ein hölzernes Grabkreuz und ein mit Schrauben versehenes Radkreuz. Im Verfahren geht es auch um die Frage,