Nach dem Wohnhausbrand in Ehingen (Alb-Donau-Kreis) mit einem Todesopfer ist dessen Neffe in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Der 24-Jährige steht unter Mordverdacht, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Nach der Festnahme habe ein Haftrichter am Freitag einen Unterbringungsbefehl erlassen.
Bei dem Brand eines Wohnhauses Ende Juni war eine fünfköpfige Familie verletzt worden. Ein 64-Jähriger erlag seinen schweren Verletzungen rund eine Woche danach. Bei dem nun festgenommenen Bewohner handele es sich um den Neffen des Gestorbenen, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte. Die Ermittlungen zum Motiv dauerten an. Es sei aber davon auszugehen, dass die Tat aufgrund einer psychischen Erkrankung begangen worden sei.
Der Verdacht gegen ihn hat sich den Angaben nach im Zug der kriminalpolizeilichen Ermittlungen erhärtet. Er soll das Feuer unter anderem in seinem Zimmer gelegt haben. Wie genau, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst nicht mit.