Nach Ehingen: Großes KI-Zentrum bald auch in Heilbronn

Künstliche Intelligenz

Nach Ehingen soll auch in Heilbronn ein großes KI-Zentrum entstehen. Ziel in Heilbronn ist es, Wissenschaft, Wirtschaft und Investoren enger zu vernetzen. Ziel in Ehingen ist es, KI standardisiert und demokratisch verfügbar zu machen – insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen.

Baden-Württemberg will zur Spitzenregion für Künstliche Intelligenz in Europa werden – und treibt den Ausbau entsprechender Standorte weiter voran. In Heilbronn sollen ab Ende 2025 die ersten Gebäude für den neuen Innovationspark Künstliche Intelligenz (Innovation Park Artificial Intelligence, kurz IPAI) entstehen. Auf einer Fläche von rund 30 Hektar soll dort ein zukunftsweisendes Zentrum mit mehr als 5.000 Arbeitsplätzen rund um das Thema KI entstehen.

Heilbronn: Wissenschaftler, Unternehmen und Investoren vernetzen

Ziel des Großprojekts ist es, hochkarätige Wissenschaftler, Unternehmen und Investoren an einem Ort zu vernetzen. Die ersten Gebäude sollen laut der IPAI Management GmbH Ende 2027 bezugsfertig sein. Das Land Baden-Württemberg unterstützt den Bau mit 50 Millionen Euro, genauso wie die Stiftung des Lidl-Gründers Dieter Schwarz.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) betonte, es entstehe ein „Ökosystem für KI mit internationaler Strahlkraft“. Der Innovationspark sei ein bedeutender Beitrag zur technologischen Souveränität Europas.

Ehingen: KI standardisiert und demokratisch verfügbar machen

Der neue Standort in Heilbronn ergänzt damit bestehende Einrichtungen wie das KI-Zentrum in Ehingen (German Center for Open Source AI Software Research, kurz GCOS). Ziel in Ehingen ist es, KI standardisiert und demokratisch verfügbar zu machen – insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen.

Das Projekt im Businesspark Ehingen fördert offene Software-Lösungen, ethische Standards und eine breite gesellschaftliche Teilhabe. Darüber hatte Gründer Franz Kiraly im Mai auch mit DONAU 3 FM Moderatorin Sabrina Gander gesprochen, den Podcast dazu findet ihr hier.

Beide Projekte verdeutlichen: Baden-Württemberg setzt massiv auf Künstliche Intelligenz als Zukunftstechnologie.

Das könnte Dich auch interessieren

11.05.2026 Ulm wächst als KI-Standort: Ehinger Unternehmen zieht in die Wissenschaftsstadt Gute Nachrichten für den Zukunftsstandort Ulm: Das German Center for Open Source AI (GCOS) hat seinen bisherigen Standort in Ehingen verlassen und ist in den KI-Campus auf dem Oberen Eselsberg gezogen. Nach Angaben des Unternehmens waren das eigene Wachstum und attraktivere Rahmenbedingungen in Ulm ausschlaggebend für den Umzug. Open-Source-KI statt Big-Tech-Abhängigkeit Das Unternehmen GCOS um 21.04.2026 Robo-Doc im Anmarsch: KI übertrifft Fachmediziner im Wissenstest! Einsatz auch in Schwaben? Was lange nach Science-Fiction klang, könnte bald Alltag sein: Künstliche Intelligenz wird auch die Medizin deutlich verändern. Eine Studie der Universität Marburg zeigt, dass gut 13 der bekanntesten öffentlich verfügbaren KI-Sprachmodelle in einem medizinischen Wissenstest rund um akute Nierenschäden im Schnitt etwa 90 Prozent der Fragen richtig beantworteten. Dem gegenüber standen 123 freiwillige Teilnehmer, darunter 18.03.2026 Nerventumor-Register zieht von Berlin nach Günzburg Das Nerventumor-Register, bislang an der Charité Berlin angesiedelt, ist nun an der Klinik für Neurochirurgie der Universität Ulm am Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg untergebracht. Grund für den Umzug war der berufliche Wechsel der Mitgründerin Dr. Nora Dengler nach Günzburg. Versorgung und Lebensqualität Seit 2024 leitet Prof. Dr. med. Maria Teresa Pedro das Register. Sie sammelt multizentrisch 15.08.2025 Geheime Welt im Bodensee - Forscher finden 31 Wracks Geheimnisse im «schwäbischen Meer»: Zwei Schaufelraddampfer, ein alter Lastensegler und verlorene Ladung – unter der glitzernden Wasseroberfläche des Bodensees schlummert eine geheime Welt. Wissenschaftler des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) haben 31 unbekannte Überreste auf dem Grund des Bodensees nachgewiesen. Die kleine archäologische Sensation geht zurück auf das Projekt «Wracks und Tiefsee», teilte das LAD mit.