Nach Explosion: Illegaler Waffenbesitz des Hauseigentümers?

Unglück in Memmingen

Ein Haus in Memmingen explodiert, ein Jugendlicher stirbt. In den Trümmern finden die Ermittler später Waffen und Munition. Die Ermittler haben hierzu inzwischen neue Erkenntnisse gewonnen.

Im Fall einer Explosion, die im vergangenen Juli ein Haus in Memmingen zerstörte und einen 17-Jährigen das Leben kostete, gibt es neue Erkenntnisse. Sie betreffen laut Polizei die rund 30 Schusswaffen, die die Ermittler nach dem Unglück in den Trümmern des Hauses gefunden haben.

Illegale Waffen und Munition

Rund die Hälfte von ihnen soll der Hauseigentümer illegal besessen haben. Auch für mehrere Tausend Schuss Munition unterschiedlichen Kalibers, die im Haus lagerten, könne er keine entsprechende Erlaubnis vorweisen. Die Polizei leitete deswegen ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.

Ursache der Explosion bleibt unklar

Mit der Ursache der Explosion sollen aber weder Waffen noch Munition zu tun haben. «Als Unglücksursache wird weiterhin eine Gasexplosion angenommen», teilte die Kriminalpolizei mit. Sachverständige seien derzeit noch mit umfangreichen Untersuchungen und dem Erstellen eines Gutachtens beschäftigt. Weitere Häuser in der Umgebung sowie geparkte Autos wurden durch die Druckwelle ebenfalls beschädigt.

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