Nach dem Großbrand in einem Holzbaubetrieb in Eberhardzell-Füramoos laufen die Ermittlungen zur Ursache weiter. Das rund sechs Hektar große Gelände wurde vollständig abgesperrt und umzäunt. Sachverständige sollen dort ungestört untersuchen, wo und warum das Feuer ausgebrochen ist.
Eine Brandursache steht bislang nicht fest.
Der Großbrand war am Donnerstag, 16. Juli, gegen 14.48 Uhr ausgebrochen. Mehrere Gebäude und Hallen standen in Flammen, der gesamte Produktionsbereich wurde zerstört. Ein Mitarbeiter erlitt eine leichte Rauchgasverletzung.
Die Feuerwehr war noch mehrere Tage mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Spezialbagger trugen zerstörte Hallenteile ab, Landwirte unterstützten den Einsatz mit Wassertransporten.
Den Schaden am Holzbaubetrieb schätzt die Polizei auf einen unteren zweistelligen Millionenbetrag. Auch ein Autohaus gegenüber wurde durch Hitze und Funkenflug beschädigt. Bis zu 50 Fahrzeuge waren betroffen, der Schaden dort liegt ebenfalls bei mehr als einer Million Euro.