Nach Messerangriff in Ravensburg: 32-Jähriger wegen Mordes vor Gericht

Mitbewohner erstochen

Ein Asylbewerber soll einen Mitbewohner nach einem Streit erstochen haben. Nun muss er wegen Mordverdachts vor Gericht.

Ein 32-Jähriger steht von Mittwoch an vor Gericht, weil er einen Mitbewohner einer Flüchtlingsunterkunft mit einem Messer getötet haben soll. Der Mann aus Gambia ist wegen Mordes vor dem Landgericht Ravensburg angeklagt. Er soll das Opfer, das in derselben Unterkunft wie er wohnte, nach einem Streit erstochen haben. Die Tat spielte sich im August 2024 vor einem Supermarkt in Ravensburg ab.

Die Anklage wirft dem 32-Jährigen Heimtücke und niedrige Beweggründe vor. Für den Prozess sind zwei weitere Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte am 4. April fallen.

Das könnte Dich auch interessieren

28.01.2026 Ulm: Messerattacke auf Partner der Tochter - Vater wegen versuchten Mordes vor Gericht Ein Familienstreit in der Ulmer Innenstadt eskalierte Anfang des Jahres auf dramatische Weise: Ab heute steht ein 52-jähriger Mann wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Ulm. Laut Anklage griff der Mann den Freund seiner Tochter in einem Lokal mit einem Messer an, weil er gegen die Beziehung und die bevorstehende Hochzeit war. 05.05.2025 Gerichtstermin steht fest: Frau aus Göppingen soll aus Mordlust getötet haben Im Fall einer 26-jährigen Frau, die laut Anklage aus Mordlust einen Mann in Göppingen getötet haben soll, steht nun der Termin für den Prozessbeginn fest. Wie das Landgericht Ulm mitteilt, startet die Hauptverhandlung am Dienstag, 27. Mai 2025, um 8:30 Uhr vor der Schwurgerichtskammer. Der Prozess wird unter dem Vorsitz von Richter Wolfgang Tresenreiter geführt. 24.04.2026 Neue Briefe verzögern Hammermord-Prozess weiter Im Prozess um einen Hammermord an zwei Senioren in Günzburg wird weiter über die Schuldfähigkeit des angeklagten 31-Jährigen gerungen. Kurz vor den Plädoyers legte die Verteidigung des Mannes zwei Schreiben vor, mit denen belegt werden soll, dass der Angeklagte bei der Tat psychisch krank gewesen sei. Die Diskussion darüber verzögerte den Prozess, bei dem am 22.04.2026 Seglerin aus Kreis Günzburg stirbt am Bodensee: Bootsfahrer unter Mordverdacht Nach dem Tod einer Seglerin aus Bayern auf dem Bodensee droht einem Motorbootfahrer ein Mordprozess. Der 26-jährige Österreicher war nach dem Zusammenstoß seines Bootes mit dem Segelboot ursprünglich wegen grob fahrlässiger Tötung angeklagt. Doch eine Richterin im österreichischen Feldkirch entschied, dass die Anklage abgeändert werden sollte, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Im Oktober hatte der Bootslenker