Für den 26-Jährigen ist es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Pieringer hatte bereits in der Saison 2022/23 für Paderborn gespielt. Damals war er vom FC Schalke 04 ausgeliehen und erzielte in 23 Zweitligaspielen zehn Tore. Im Sommer 2023 wechselte der Angreifer anschließend nach Heidenheim.
FCH hätte Pieringer gerne behalten
In Heidenheim stand Pieringer noch bis Sommer 2027 unter Vertrag. Der Verein hätte den Stürmer nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga gerne als Leistungsträger gehalten.
„Piere hat in den vergangenen drei Jahren bei uns seinen Anteil daran gehabt, dass wir zweimal gemeinsam den Klassenerhalt geschafft haben“, erklärte FCH-Vorstandschef Holger Sanwald. Der Wechsel nach Paderborn gebe Pieringer nun aber die Möglichkeit, weiterhin in der Bundesliga zu spielen.
Gleichzeitig bringt der Transfer dem 1. FC Heidenheim nach Angaben von Sanwald „erhebliche Transfereinnahmen“. Wie hoch die Ablösesumme genau ist, teilte der Verein nicht mit.
Pieringer stand im Pokal noch in der Startelf
Beim enttäuschenden 2:5 in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Regionalligisten SSV Jeddeloh II stand Pieringer noch von Beginn an auf dem Platz.
Für den FCH läuft der Saisonstart bislang alles andere als rund. In den ersten drei Pflichtspielen kassierte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt insgesamt zwölf Gegentore.
Am Samstag geht es für Heidenheim in der 2. Bundesliga gegen Dynamo Dresden weiter. Marvin Pieringer wird dann bereits nicht mehr zum FCH-Kader gehören.