Nach spektakulärem Ulmer Raser-Unfall: Urteil gegen Jugendlichen gefallen

„man wollte nur eine Runde drehen“.

Ein BMW- und ein Audi-Fahrer hatten sich im April wohl ein nächtliches Autorennen durch Ulm erlaubt. Am Ende stand ein spektakulärer Unfall. Jetzt ist das Urteil gefallen. Gegen einen der beiden jugendlichen Raser.

Ein BMW- und ein Audi-Fahrer hatten sich im April wohl ein nächtliches Autorennen durch Ulm erlaubt. Am Ende stand ein spektakulärer Unfall: Der Audi bekam beim Xinedome Kino die Kurve nicht, schrammte ein Gebäude entlang, zerriss ein Schaufenster und blieb dann völlig zerstört liegen. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

Nach spektakulärem Ulmer Raser-Unfall: Urteil gegen Jugendlichen gefallen

Jetzt ist vor Gericht das Urteil gefallen. Der heute 19-Jährige Audi-Fahrer muss 2.000 Euro Strafe zahlen, sein Führerschein wird für 12 Monate eingezogen, und er muss auch für den Gesamtschaden von rund 250.000 Euro aufkommen. Das Verfahren gegen seinen 18-jährigen Freund wurde eingestellt. Es sei kein Autorennen gewesen. Weil das Verhalten „jugendtypisch“ sei wurde auch Jugendstrafrecht angewandt. Damals feierte der jüngere der beiden seinen 18. Geburtstag und „man wollte nur eine Runde drehen“.

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