Kohl hat im Herbst Saison und wächst in vielen Varianten direkt bei uns: etwa als Blumenkohl, Rotkohl, Wirsing, Weißkohl oder Grünkohl. Er eignet sich nicht nur für Eintöpfe, sondern auch für Currys, Salate oder Smoothies. Größere Portionen lassen sich einfach einfrieren oder einwecken.
Auch draußen gibt es im Herbst einiges zu entdecken. An frei zugänglichen Stellen können beispielsweise Äpfel, Birnen, Quitten, Esskastanien oder Schlehen gesammelt werden.
Bei Pilzen ist allerdings Vorsicht angesagt: Gesammelt werden sollten nur Arten, die zweifelsfrei bestimmt werden können. Wer unsicher ist, kann sich einer geführten Pilzwanderung anschließen.
Esskastanien sind essbar, Rosskastanien dagegen leicht giftig und nicht für den Verzehr geeignet. Maronen sind eine gezüchtete Form der Esskastanie. Sie sind meist größer und lassen sich leichter schälen.
Erkennen könnt ihr Esskastanien an ihren länglichen, gezackten Blättern. Die Früchte sind eher flach, laufen an einer Seite spitz zu und stecken in einer Hülle mit vielen dünnen Stacheln. Darin befinden sich bis zu drei Kastanien. Beim Sammeln deshalb am besten Handschuhe tragen.
Esskastanien wachsen vor allem in milden Regionen und lichten Laubwäldern, unter anderem in Baden-Württemberg. Besonders häufig sind sie dort zu finden, wo auch Wein angebaut wird. Vor dem Sammeln solltet ihr klären, ob es am jeweiligen Ort erlaubt ist.
Die Früchte enthalten verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind kalorienreich, enthalten aber deutlich weniger Fett als viele andere Nüsse. Außerdem sind Esskastanien von Natur aus glutenfrei.
Zubereiten lassen sie sich auf viele Arten: Ihr könnt sie rösten, zu Suppen oder Desserts verarbeiten, trocknen oder einfrieren. Früher waren Esskastanien wegen ihres hohen Stärkegehalts ein wichtiges Grundnahrungsmittel.
Vor der Zubereitung solltet ihr die Früchte kontrollieren. Kastanien mit kleinen Löchern können von Würmern befallen sein. Auch Früchte, die beim Wassertest oben schwimmen, sind möglicherweise beschädigt und sollten aussortiert werden.
Macht Spaziergänge in der Mittagspause, macht die Fenster auf und genießt die letzten Sonnenstrahlen im Gesicht. Der Oktober ist nicht immer nur nass und grau. Die letzten sonnigen Stunden helfen unserem Körper Vitamin D zu erzeugen und dadurch unser Immunsystem zu stärken.
Auch im Herbst können Garten und Balkon noch grün und bunt bleiben. Herbstblüher und winterfeste Pflanzen sorgen für Farbe und bieten Insekten weiterhin Nahrung. Wer im Sommer passend gepflanzt hat, kann möglicherweise sogar noch Gemüse oder Kräuter ernten.
Und mit einer warmen Decke lassen sich die letzten Sonnenstrahlen auch an kühleren Tagen draußen genießen.
Beim Kauf warmer Kleidung lohnt sich ein Blick auf Herkunft und Verarbeitung der Materialien. Orientierung bieten Siegel wie GOTS, Fair Wear, OEKO-TEX oder das EU Ecolabel.
Bei Daunen sollte darauf geachtet werden, dass sie ohne Lebendrupf und Stopfmast gewonnen wurden. Alternativen sind recycelte Fasern oder pflanzliche Materialien wie Hanf und Tencel. Am nachhaltigsten ist häufig, vorhandene Kleidung lange zu tragen, zu reparieren oder gebraucht zu kaufen.
Schon ein Grad weniger kann den Energieverbrauch und damit die Heizkosten senken. Für Wohnräume gelten rund 20 Grad als guter Richtwert, im Schlafzimmer reichen meist 16 bis 18 Grad. Wenn tagsüber niemand zu Hause ist, kann die Temperatur etwas reduziert werden – die Räume sollten jedoch nicht vollständig auskühlen.
Prüft außerdem, ob es an Fenstern oder Türen zieht. Neue Dichtungen oder Zugluftstopper können Wärmeverluste verringern. Eine Decke, warme Hausschuhe und passende Kleidung sorgen zusätzlich für Gemütlichkeit.
Wer Weihnachtsgeschenke rechtzeitig plant, vermeidet hektische Last-minute-Käufe und unnötige Expresslieferungen. Einkäufe lassen sich außerdem mit Wegen verbinden, die ohnehin anstehen.
Mit etwas Vorlauf fällt es leichter, passende, regionale oder langlebige Geschenke zu finden. Das spart Stress und sorgt für eine entspanntere Adventszeit.