Die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ in Ulm stehen fest.
Am 27. und 28. Februar präsentierten 116 Nachwuchsforscherinnen und -forscher ihre 59 kreativen und zukunftsweisenden Projekte an der Technischen Hochschule Ulm.
Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit vergangene Woche, um mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und Einblicke in deren wissenschaftliche Arbeiten zu erhalten.
Die Teilnehmenden kamen überwiegend aus Ulm, Neu-Ulm, Biberach, Ochsenhausen, Laupheim und Bad Waldsee. Unter dem diesjährigen Motto „Maximale Perspektiven“ zeigten sie, wie viel wissenschaftliches Talent und Innovationsgeist in der Region steckt.
Begleitet wurde die Veranstaltung von der Landrätin und Vorstandsvorsitzenden der Innovationsregion Ulm Eva Treu. Ihre Anwesenheit betonte die Bedeutung des Wettbewerbs für Fachkräftesicherung und Nachwuchsförderung in der Region.
Die hohe Relevanz des Wettbewerbs zeigte sich auch in der Unterstützung durch zahlreiche Unternehmen aus der Region. Diese engagierten sich mit finanzieller Förderung, Sachleistungen sowie fachlichem Austausch, um die jungen Talente zu fördern.
Die Projekte der jungen Forschenden zeigten eine beeindruckende Bandbreite an Ideen und Lösungsansätzen.
Dazu gehörte Fabian Jäggles „It is tea time“-Innovation: ein Automat, der die Temperatur des Tees steuert und den Teebeutel schließlich herausnimmt.
Ein weiteres innovatives Projekt präsentierten zwei Schüler des Schubart-Gymnasium Ulm. Sie entwickelten eine Wettererkennungs-KI zur automatisierten Steuerung der Kuppel der schuleigenen Sternwarte. Erkennt das System beispielsweise Regen, kann sich die Kuppel automatisch schließen.
Die Jury zeichnete Projekte aus, die sich durch wissenschaftliche Tiefe, Erfindergeist und gesellschaftliche Relevanz besonders hervortaten.
Insgesamt wurden fünf Gewinnerteams im Wettbewerb „Jugend forscht Junior“ sowie fünf Teams im Wettbewerb „Jugend forscht“ prämiert.
Die Siegerinnen und Sieger qualifizierten sich damit für den baden-württembergischen Landeswettbewerb, bei dem sie Ende März die Innovationsregion Ulm vertreten werden.