NATO-Kommando Ulm im Fokus: Wie sicher ist Europa?

Vortrag

Europa steht vor neuen Sicherheitsherausforderungen: In Ulm spielt dabei das NATO-Kommando eine zentrale Rolle. Ende Februar spricht Generalleutnant Kai Rohrschneider über den Beitrag des Standorts zur Verteidigung Europas.

Europa steht vor wachsenden sicherheitspolitischen Herausforderungen. Eine zentrale Rolle spielen dabei das in Ulm stationierte NATO-Kommando Allied Joint Support and Enabling Command (JSEC) sowie das Multinationale Kommando Operative Führung. Welche Aufgaben diese Einrichtungen übernehmen und welchen Beitrag sie zur Verteidigung Europas leisten, steht im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrags Ende Februar.

Ulm und die Bündnisverteidigung von NATO und EU

Am Donnerstag, 26. Februar 2026, spricht Generalleutnant Kai Rohrschneider in den Räumen der Volksbank Ulm-Biberach am Olgaplatz über die Bedeutung des Standorts Ulm für die Bündnisverteidigung von NATO und EU. Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr.

Pro: Befürworter heben hervor, dass der Standort Ulm die militärische Mobilität innerhalb Europas stärkt, schnelle Truppenverlegungen ermöglicht und die Zusammenarbeit zwischen NATO-Partnern fördert. Deutschland übernimmt damit Verantwortung für die Sicherheit Europas, und die vorhandene militärische Infrastruktur in Ulm erleichtert den Betrieb solcher multinationalen Hauptquartiere.

Contra: Kritiker, darunter Friedensgruppen und einige Politiker, warnen, dass Ulm durch das NATO-Kommando zu einem möglichen Ziel im Krisenfall werden könnte. Zudem wird die Stationierung als Symbol einer zunehmenden militärischen Aufrüstung gesehen, die lokale Sicherheit und ziviles Leben beeinflussen könnte.

Veranstalter sind Bürgerimpulse e.V. in Kooperation mit dem ROXY Ulm. Der Eintritt ist frei, die Plätze sind begrenzt. Eine Anmeldung ist online möglich, es können vorab Fragen eingereicht werden.

Das könnte Dich auch interessieren

26.01.2026 Widerstandsfähigkeit: Wie sicher ist die Innovationsregion Ulm/Neu-Ulm im Ernstfall? Wie belastbar ist die Innovationsregion Ulm, wenn kritische Infrastrukturen ausfallen? Vertreter von Politik, Energieversorgung, Gesundheitswesen und Militär diskutierten bei einer Podiumsrunde der Innovationsregion Ulm e.V. über den Stand der Krisenvorsorge, bestehende Stärken und Handlungsbedarf. Gut vorbereiten – aber keine Panik Teilnehmende waren Klaus Eder (SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm), Prof. Dr. Udo X. Kaisers (Universitätsklinikum Ulm), Generalleutnant 29.08.2025 Die Ulmer Friedenswochen Ursprünge und Ambitionen der Ulmer Friedenswochen Die Ulmer Friedenswochen, die ihren Ursprung in der Friedensbewegung der 1980er Jahre haben, wollen Räume für Diskussionen öffnen. Zudem wollen sie auch verschiedene Sichtweisen zum Thema Krieg und Frieden beleuchten. Lothar Heusohn, ein erfahrener politischer Bildner, findet es besonders wichtig, die Gesellschaft für friedliche Alternativen zu sensibilisieren, gerade jetzt, 17.04.2025 Friedensmärsche zu Ostern: Bundesweit und in der Region – Auch Ulm beteiligt sich Rund um das Osterwochenende setzen bundesweit zahlreiche Menschen ein Zeichen für den Frieden. In mehr als 100 Städten sind laut dem Netzwerk Friedenskooperative Ostermärsche und Kundgebungen geplant – darunter auch in Ulm. Dort findet der Ostermarsch am Samstag, 19. April 2025, statt. Bundesweit und regional: Friedensmärsche zu Ostern Der Auftakt der Demonstration beginnt in Ulm 22.01.2026 Ulm führt neues Terminsystem bei der Ausländerbehörde ein Ab Februar ändert sich einiges bei der Ulmer Ausländerbehörde. Wer donnerstags vorsprechen will, muss vorher online einen Termin buchen – ohne Termin geht an diesem Tag nichts mehr. Montags, dienstags und freitags kann man morgens weiterhin ohne Termin vorbeikommen. Für den Montagnachmittag gibt es jetzt zusätzlich die Möglichkeit, Termine zu vereinbaren – wer spontan kommt,