Naturschutzverbände enttäuscht über Regionalplanung Donau-Iller

Unzufriedenheit

Verschiedene Naturschutzverbände zeigen sich tief enttäuscht über die Regionalplanung Donau-Iller. Wichtige Zukunftsthemen seien nicht beachtet worden.

Die Naturschutzverbände BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland), NABU (Naturschutzbund Deutschland), SAV (Schwäbischer Albverein) und LNV (Landesnaturschutzverband) sind tief enttäuscht: Wichtige Zukunftsthemen wie der Erhalt der Artenvielfalt und ein verantwortungsvoller Umgang mit Flächen haben laut ihnen keinen Eingang in die Regionalplanung gefunden.

„Ein Schlag ins Gesicht“

Nur einen einzigen Vorschlag im Bereich „Mobilität“ habe der Planungsausschuss der Regionalversammlung aus der gemeinsamen Stellungnahme der Naturschutzverbände übernommen. „Das ist ein Schlag ins Gesicht“, sagt Jana Rettig, Regionalgeschäftsführerin des BUND. Viel Zeit und Mühe sei seitens der ehrenamtlichen Naturschützer in die Erarbeitung der Stellungnahme investiert worden. Dass dann kaum Vorschläge umgesetzt werden, zeige, dass der Planungsausschuss des Regionalverbandes wenig zukunftsweisend handele.

„In der Sitzung des Planungsausschusses wurden unsere Vorschläge nicht einmal diskutiert“, ärgert sich Dr. Christian Hajduk, Naturschutzwart des SAV. Dass größtenteils Bürgermeister im Planungsausschuss und in der Regionalversammlung sitzen, finden die Naturschutzverbände bedenklich.

Erfolg bei Mobilität

Einziger Erfolg für die Naturschützer: Zu Mobilität steht jetzt im Regionalplan, dass das Gesamtverkehrssystem so entwickelt werden soll, dass es einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele im Verkehrssektor leistet. Aber beispielsweise die Zerschneidung von Lebensräumen durch Straßen spiele für die Regionalplanung weiter keine Rolle, so die Verbände.

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