Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Die Bergung des Fahrzeugs und die Beseitigung von Umweltschäden dauerten rund sechs Stunden.
Der 29-jährige Fahrer war gegen halb zwölf Uhr mittags von Nerenstetten in Richtung Setzingen unterwegs. Kurz nach dem Ortsende, in einem kurvigen Abschnitt, kam der Lkw aus bisher unbekannter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Fahrer lenkte gegen. Er konnte den schleudernden Laster aber nicht mehr unter Kontrolle bringen. Das Fahrzeug geriet erneut nach rechts. Dort hakte ein Vorderrad im Entwässerungsgraben ein. Durch den abrupten Stopp überschlug sich der Lkw und landete auf dem Dach.
Das Führerhaus wurde bei dem Aufprall massiv eingedrückt. Der Fahrer hatte jedoch großes Glück. Er konnte sich mit leichten Verletzungen selbst aus dem Wrack befreien. Er wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die alarmierte Feuerwehr stand vor einer doppelten Herausforderung. Aus dem beschädigten Tank lief Dieselkraftstoff aus. Gleichzeitig hatte sich der Deckel des Thermobehälters geöffnet. Der heiße Asphalt verteilte sich auf dem Acker.
Wegen der Umweltgefahr wurde die Umweltbehörde des Landratsamtes eingeschaltet. Ein Experte vor Ort ordnete an, das kontaminierte Erdreich umgehend auszubaggern. Die Bergung des Lkw selbst war kompliziert und zeitaufwendig. Mit einem Mobilkran wurde der Laster zunächst auf die Seite gedreht. In einem Wettlauf gegen die Zeit schaufelten Feuerwehr und Bergungshelfer den Asphalt weg. Er durfte nicht erkalten und aushärten.
Nachdem der Behälter geleert war, konnte der zerstörte Lkw auf einen Tieflader gehoben werden. Die Straßenmeisterei hatte die Landstraße für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Sie kümmert sich nun um die Wiederherstellung des Straßengrabens. An dem älteren Lkw mit litauischer Zulassung entstand Totalschaden. Die genaue Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekaAckernnt.