Neu-Ulm: 39-Jähriger nach Drohung mit Schreckschusswaffe verurteilt

Urteil vor dem Neu-Ulmer Amtsgericht gefallen

Der Mann war unter anderem wegen schwerer Körperverletzung angeklagt.

Ein Mann aus Vöhringen traf total betrunken auf einer Party ein, er randalierte, bedrohte den Gastgeber und warf einen Tisch nach ihm. Andere Gäste drückte er am Hals gegen die Wand. Außerdem beschädigte der Mann Autos auf einem Parkplatz. Und am Ende zückte er sogar noch eine Schreckschusswaffe. Weil die Partygäste die allerdings nicht von einer echten Waffe unterscheiden konnten, hatten sie Angst vor einem Amoklauf.

Der 39-Jährige musste sich deshalb jetzt vor dem Neu-Ulmer Amtsgericht verantworten. Angeklagt war er wegen schwerer Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte. Weil er Reue zeigte und seit der Nacht des 19. Juni 2022 keinen Alkohol mehr trinkt, kam er mit einer Bewährungs- und einer Geldstrafe davon. Die 1.000 Euro muss er an das Hospiz in Illertissen zahlen.

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