Neu-Ulm: Fahrbahnmarkierung an Unfallstelle nachgebessert

Nach dem schweren Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 10 bei Neu-Ulm-Burlafingen wurde in der Nacht zum Donnerstag die Baustellenmarkierung deutlich nachgebessert.

Eine 45-jährige Frau war im dreispurigen Baustellenbereich auf der linken Spur unterwegs, weil sie vermutete, auf einer Kraftfahrstraße unterwegs zu sein. Da die linke Spur für den Gegenverkehr beschildert ist, kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit vier Verletzten.

Nach dem Unfall kommentierten mehrere Nutzer in den sozialen Medien, dass sie ähnliche Erlebnisse hatten bei denen sie einen Unfall vermeiden konnten.
Bereits am Dienstag führte die Polizei Neu-Ulm gemeinsam mit dem Bauherrn, dem Staatlichen Bauamt Krumbach, eine Verkehrsschau durch, um Möglichkeiten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu finden. Bereits vorher entsprach die Beschilderung den Vorschriften, es waren Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote markiert, die linke Fahrspur war auf allen Wegweisern ausgekreuzt.

In der Nacht zum Donnerstag wurde im Bereich zwischen der Autobahnausfahrt Nersingen und der Ausfahrt Burlafingen die Fahrbahnmarkierung ergänzt. Eine doppelte gelbe Linie trennt nun die beiden Fahrtrichtungen voneinander ab. Zusätzlich wurde auf dem großen Autobahn-Vorwegweiser in Richtung Nersingen der mit einer Auskreuzvorrichtung ausgekreuzte Fahrspurpfeil mit nun drei Auskreuzungen noch deutlicher gesperrt. An den Ein- und Ausfahrten gibt es nun zusätzliche Fahrtrichtungspfeile auf der Fahrbahn, um solche Unfälle mit am Montag während der weiteren Bauzeit zu verhindern.

Text/Foto: Thomas Heckmann

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