Neu-Ulm: NUWOG musste Wohnungen in Elefantensiedlung räumen

Risse in Wohnungen entdeckt

Die Elefantensiedlung in Neu-Ulm umfasst 23 Häuser mit insgesamt 62 Wohneinheiten. Bereits vor drei Monaten wurden die Mieter zweier Häuser informiert: Sie müssen ausziehen.

Nachdem bereits vor drei Jahren Risse an manchen Gebäuden der Wohnsiedlung erkannt wurden, musste jetzt bei manchen festgestellt werden, dass die Statik in zwei Gebäuden langfristig nicht mehr zu sichern sei. Mieter, die ausziehen müssen, werden von der NUWOG beim Umzug in ihr neues Zuhause unterstützt.

Die Mieter

Um Gerüchten entgegenzuwirken und Sorgen zu nehmen, betont Geschäftsführer André Zaman: es bestehe keine akute Gefahr und man habe nicht vor, die gesamte Siedlung zu räumen. Allerdings wolle man bis zum Herbst alle Wohnungen überprüfen und Bewohner werden dazu angehalten, weitere Risse zu melden.

Ursache noch unbekannt

Der konkrete Grund für die Probleme ist noch nicht endgültig geklärt, sei jedoch vor allem auf das Alter der in den 1950er Jahren erbauten Gebäuden zurückzuführen. Man werde nun abwägen müssen, ob eine Sanierung möglich und vor allem wirtschaftlich sei.

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