Gegen 8.15 Uhr stießen Arbeiter in rund eineinhalb Metern Tiefe auf ein etwa zehn Zentimeter langes Metallstück. Zur Sicherheit wurde der Kampfmittelräumdienst aus München verständigt. Die waren wegen der fünf Blindgänger im Pfuhler Ried bereits am Tag zuvor in Neu-Ulm. Auch in der Donau hatten sie nach Kampfmitteln gefischt.
Die Experten überprüften den Fund und stellten fest, dass von den Resten der Brandstabbombe keine Gefahr ausging. Das Metallstück wurde anschließend vom Kampfmittelräumdienst mitgenommen. Die Arbeiten auf dem Spielplatz wurden vorsorglich zunächst gestoppt. Anschließend wurde das Gelände weiter nach möglichen Relikten aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht.
Bei den zusätzlichen Sondierungsarbeiten wurden keine weiteren Kampfmittel oder andere Relikte entdeckt. Nach Angaben der Stadt Neu-Ulm kann eine Gefährdung für die Besucher des Spielplatzes ausgeschlossen werden.