Kurz nach ein Uhr mittags war ein 71-jähriger Autofahrer zwischen Nersingen und dem Autobahndreieck Hittistetten in Richtung Süden unterwegs. Aus noch unbekannter Ursache kam er mit seinem Dacia auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Am Beginn einer aus dem Boden aufsteigenden Schutzplanke fuhr das Auto nach oben und wurde ausgehoben. Der Wagen flog durch die Luft nach rechts von der Autobahn, überschlug sich seitlich in der abfallenden Böschung mehrfach, riss einen Wildschutzzaun nieder und kam schließlich auf einem Feldweg wieder auf den Rädern zum Stehen. Der Autofahrer und seine Beifahrerin erlitten dabei schwere Verletzungen. Die Feuerwehren der Neu-Ulmer Hauptwache und aus Reutti trennten eine Türe und die Mittelsäule auf der Beifahrerseite heraus, um in Absprache mit dem Notarzt die Insassen schonend retten zu können.
Nach einer Erstversorgung vor Ort wurden beiden Schwerverletzten mit jeweils einem Rettungswagen und unter Begleitung eines Notarztes in Krankenhäuser gebracht.
Während der Rettungsarbeiten war lediglich der Standstreifen blockiert, es bildete sich trotzdem ein rund drei Kilometer langer Stau.
Ein Abschleppwagen musste den zerstörten Wagen bergen, an dem Wildschutzzaun und dem erst ein halbes Jahr alten Auto entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden von rund 17 000 Euro.