Neu-Ulm: Zehnjähriger Junge im Hallenbad reanimiert

Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst

Zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst kam es am Donnerstagmorgen gegen 10:00 Uhr im Neu-Ulmer Hallenbad in der Kantstraße.

Ein zehnjähriger Junge kollabierte dort während des Schwimmunterrichts im Hallenbad, nachdem er noch kurz zuvor im Becken war. Anwesende begannen sofort mit der Reanimation des Jungen, die dann von den hinzugerufenen Rettungskräften und einem Notarzt fortgesetzt wurden.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich zwei Schulklassen zum Schwimmunterricht im Hallenbad, der Zehnjährige war Mitschüler einer der Klassen. Der Schwimmunterricht wurde unverzüglich abgebrochen, hinzugerufene Kriseninterventionskräfte, Lehrpersonal der Schulen und eine Vielzahl an Rettungskräften und Polizeistreifen kümmerten sich im Anschluss um die Kinder. Die Schulen informierten die Eltern, die die Kinder vorzeitig vom Unterricht abholen konnten.

Die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit noch genauso unklar wie der gesundheitliche Zustand des Jungen, der unverzüglich in ein Klinikum gebracht wurde. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gehen die Beamten von keinem Fremdverschulden aus. Der Schwimmbetrieb der Schulen wurde für den Vormittag eingestellt, das Hallenbad ist für den öffentlichen Betrieb ab Mittag wieder freigegeben. Die Polizeiinspektion Neu-Ulm ermittelt nun.

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