Die bislang nicht im Neu-Ulmer Stadtrat vertretenen Ortsteile Holzschwang sowie Hausen, Jedelhausen, Werzlen und der Häuserhof können bald eigene Ortssprecher wählen. Die dafür nötigen Unterschriften sind zusammengekommen. Das hat die Stadt Neu-Ulm nach Prüfung der eingereichten Listen mitgeteilt.
In Holzschwang wurden 258 gültige Unterschriften von insgesamt 677 Wahlberechtigten gezählt. Für Hausen, Jedelhausen, Werzlen und den Häuserhof kamen 233 gültige Unterschriften bei 583 Wahlberechtigten zusammen.
In beiden Fällen wurde damit die nötige Grenze von einem Drittel der Wahlberechtigten überschritten. Die Unterschriftenlisten hatten Peter Brodbeck aus Holzschwang und Dr. Marc Jarczok aus Jedelhausen im August an Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger übergeben.
Die Ortsversammlung für Holzschwang findet am Montag, 28. September, um 19 Uhr in der Vereinshalle statt. Für Hausen, Jedelhausen, Werzlen und den Häuserhof ist die Wahlversammlung am Mittwoch, 30. September, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Jedelhausen geplant.
Bei den Versammlungen wird jeweils geheim gewählt. Kandidieren können wahlberechtigte Einwohner aus den jeweiligen Ortsteilen. Die Einladungen sollen in den kommenden Tagen per Post verschickt werden.
Ortssprecher vertreten die Interessen ihres Stadtteils gegenüber dem Neu-Ulmer Stadtrat. Sie dürfen an Sitzungen des Stadtrates mit beratender Stimme teilnehmen und Anträge stellen, wenn ihr Ortsteil betroffen ist.
Für Hausen, Jedelhausen, Werzlen und den Häuserhof wird gemeinsam nur ein Ortssprecher gewählt. Grund dafür ist, dass diese Gebiete im Jahr 1952 noch eine gemeinsame Gemeinde bildeten.