Neue Fassadenkunst für die Karl-Rau-Halle in Heidenheim

Die Bauarbeiten an der Karl-Rau-Halle in Heidenheim kommen gut voran – und neben der technischen Sanierung steht jetzt auch ein künstlerisches Highlight fest.

Künftig wird ein Werk der dänischen Künstlerin Anna Borgman die Fassade der Halle gestalten. Die Entscheidung fiel im Rahmen eines geschlossenen Wettbewerbs, den die Stadt Heidenheim ausgelobt hatte. Vier Künstler reichten Entwürfe ein, die einer Jury aus Vertretern der Stadtverwaltung, des Gemeinderats sowie Fachleuten aus Kunst und Architektur präsentiert wurden. Borgmans Konzept konnte dabei die Mehrheit der Stimmen überzeugen.

Ihr Entwurf verbindet sportliche Dynamik mit moderner Gestaltung: Geplant sind ineinandergreifende Linien und Diagramme, inspiriert von Bewegungsabläufen aus verschiedenen Sportarten. Tagsüber bilden farbige Acrylglas-Elemente ein harmonisches Gesamtbild auf der Fassade. Nachts verändert sich das Kunstwerk – einzelne Linien werden per LED beleuchtet und durch Zufallsgeneratoren gesteuert. So entsteht jede Nacht ein neues Lichtspiel.

Das Kunstwerk ist rund 14 Meter lang und knapp fünf Meter hoch. Die farbigen Elemente in Blau, Türkis, Pink und Grün heben sich bewusst vom Messinguntergrund der Fassade ab und sollen gleichzeitig ein stimmiges Gesamtbild erzeugen.

Parallel dazu wird Anna Borgman auch im Kunstmuseum Heidenheim präsent sein: Ab dem 20. Juni ist sie dort an der Ausstellung „All die Zeit“ beteiligt – sowohl als Künstlerin als auch als Kuratorin.

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