Neue Grüne Landtagsfraktion: Ulmer Abgeordneter Michael Joukov übernimmt Schlüsselposten

Fokus auf Energie, Umwelt und Wirtschaft

Der Ulmer Landtagsabgeordnete Michael Joukov übernimmt eine wichtige Aufgabe in der neuen Grünen Landtagsfraktion. Er wurde zum Vorsitzenden des Arbeitskreises Umwelt, Naturschutz und Energiewirtschaft gewählt.

Der Ulmer Landtagsabgeordnete Michael Joukov übernimmt einen Schlüsselposten in der neuen Grünen Landtagsfraktion. Bei der Klausur der baden-württembergischen Grünen wurde er einstimmig zum Vorsitzenden des Arbeitskreises Umwelt, Naturschutz und Energiewirtschaft gewählt. Das teilen die Grünen mit. Gemeinsam mit der Nürtinger Abgeordneten Clara Schweizer als Stellvertreterin verantwortet Joukov damit einen wichtigen Arbeitskreis der Fraktion. Insgesamt gehören dem Gremium sechs Grünen-Abgeordnete an.

Fokus auf Energie, Umwelt und Wirtschaft

Joukov sieht in seiner neuen Aufgabe vor allem die Verbindung von Klimaschutz und Wirtschaft als zentrale Herausforderung. Baden-Württemberg sei aus seiner Sicht bundesweit ein Vorbild dafür, Ökologie und Ökonomie zusammenzubringen. „Es ist ein unglaublicher Vertrauensbeweis, den für Grüne profilbildenden Arbeitskreis vorzustehen“, sagt Joukov.

In der aktuellen Wirtschaftslage komme es darauf an, die Energieversorgung günstiger zu machen. Das solle nach Joukovs Vorstellung unter anderem durch Vereinfachung, Standardisierung, Digitalisierung und den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien gelingen. Der Ulmer Landtagsabgeordnete betont dabei auch die Bedeutung regional und im Land erzeugter Energie. Jede in Baden-Württemberg produzierte Kilowattstunde ersetze Öl- und Gasimporte, heißt es in der Mitteilung. Gleichzeitig sieht Joukov nicht nur den Bund in der Pflicht. Auch das Land habe Aufgaben, die nun mit Nachdruck angegangen werden müssten.

Naturschutz und Greentech als weitere Schwerpunkte

Neben der Energiepolitik soll auch der Schutz der Natur eine wichtige Rolle spielen. Joukov spricht dabei von einem Zusammenspiel aus Nutzung und Schutz.

„Schutz durch Nutzung, Schutz mit Nutzung und Schutz vor Nutzung – dieser Dreiklang ist entscheidend“, so Joukov.

Außerdem will er die wirtschaftlichen Chancen sogenannter Greentech-Technologien stärker in den Blick nehmen. Damit sind Technologien gemeint, die Umwelt- und Klimaschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung verbinden.

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