Die Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2030 in Ulm laufen auf Hochtouren, und bringen auch Veränderungen für den Schießsport mit sich. Die bisherige Schützenanlage der Schützengilde Ulm e.V. 1383 im Graben der Wilhelmsburg muss weichen. Stattdessen entsteht in Söflingen eine neue, moderne Schießsportanlage, die künftig gemeinsam mit den Kleinkaliber-Schützenverein Söflingen genutzt wird.
Der virtuelle Spatenstich für den Neubau ist vergangene Woche im Vereinsheim der Schützengilde Ulm erfolgt. Hintergrund ist die Landesgartenschau, für die an diesem Ort ein neuer Weg zur Wilhelmsburg und ein Eingang zur Stadt geschaffen werden soll.
Geplant sind unter anderem 25-Meter- und 100-Meter-Schießstände sowie eine Halle für Luftgewehr- und Luftpistolenschützen. Die Anlage soll moderne Trainingsbedingungen bieten, sowohl für den Breitensport als auch für leistungsorientierte Schützen. Ergänzt wird das Konzept durch Aufenthaltsbereiche und Räume für Vereinsveranstaltungen.
Geplant und umgesetzt wird das Projekt von der Projektentwicklungsgesellschaft Ulm. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Finanziert wird der Neubau durch Zuschüsse der Stadt Ulm und des Württembergischen Landessportbunds sowie durch Eigenmittel und Eigenleistungen der beiden Vereine.
Die neue Schützenanlage in Söflingen soll Anfang 2027 fertiggestellt werden. Mit dem Abriss der alten Anlage wird zugleich ein weiterer Schritt in Richtung Landesgartenschau 2030 gemacht. Für die Schützengilde Ulm und die Kleinkaliberschützen Söflingen bedeutet der Neubau vor allem eines: eine gemeinsame sportliche Zukunft.