Neue Tiere im Ulmer Tiergarten

Rheinische Schecken und Mangalitzas sind eingezogen

Zwei Jahre vor seinem 100-jährigen Bestehen zeigt sich der Tiergarten Ulm lebendig wie eh und je. Neue Tiere sind eingezogen, weitere werden erwartet, und an vielen Stellen wird modernisiert.

Auch wenn das letzte große Bauprojekt bereits vier Jahre zurückliegt, gibt es einige kleinere Umbauprojekte. So wurde kürzlich das Dach der Zooschule teilweise saniert, eine neue Außentür am Tropenhaus elektrisch aufgerüstet und der Einbau einer modernen Brandmeldeanlage vorangetrieben.

Auch bei den tierischen Bewohnern gibt es viel Neues. Ein Großterrarium wird derzeit hergerichtet, um künftig wieder größere Leguane zu beherbergen. Ein weiteres Terrarium ist bereits bezogen: Dort wohnt nun eine seltene Krokodilschwanzechse mit dem eindrucksvollen Namen „Ibrahim“. Allerdings wartet Ibrahim noch auf Gesellschaft – einige Moosfrösche, die erst dann eintreffen können, wenn es frostfrei ist.
Ein weiteres Großprojekt steht bei den Kängurus an. „Dank einer großzügigen Privatspende entsteht hier eine geräumige Voliere, die mit australischen Sittichen besetzt wird – passend zu unseren Kängurus“, freut sich Matthias Schierle, Technischer Leiter des Tiergartens.

Auch in den Außenanlagen gibt es tierischen Zuwachs. Seit November bewohnen drei schwalbenbäuchige Wollschweine, sogenannte Mangalitzas, den Park und ergänzen die bestehende Schweinegruppe. Dank der Unterstützung des Fördervereins „Freunde des Ulmer Tiergartens e.V.“ gibt es nun auch eine neue Kaninchenrasse im Tiergarten zu bestaunen: die seltenen Rheinischen Schecken. Sie haben ihr neues Zuhause im ehemaligen Schweinegehege bezogen.

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