Dafür verpachtet Eigentümer Ebbo Riedmüller das Bootshaus an zwei Gastronomen, die in Ulm bereits aktiv sind. Da die Küche auf dem Bootshaus derzeit nicht einsatzfähig ist, wird zunächst ein Foodtruck vor dem Gebäude aufgestellt. Gäste können sich dort Essen und Getränke holen und diese anschließend auf dem Bootshaus verzehren.
Der Foodtruck soll den Weg nicht versperren. Der Abschnitt zwischen Bootshaus und Gänstorbrücke ist wegen der Arbeiten an der Brücke aktuell ohnehin gesperrt.
Das neue Konzept ist zunächst als zeitlich begrenztes Pop-up-Angebot geplant. Die beiden Geschäftsführer Admin Drinjak und Jiri Grimaldi haben dem Betrieb den Namen „Schachtel“ gegeben, in Anlehnung an die Ulmer Schachtel.
Mit wechselnden Essenskonzepten und Partnern wollen die Gastronomen immer wieder neue Angebote schaffen. Eigentümer Ebbo Riedmüller sieht darin einen vielversprechenden Ansatz, um den besonderen Ort in Ulm wieder stärker zu beleben. Der Betrieb soll im Juni starten. Einen offiziellen Eröffnungstag gibt es nicht, geplant ist ein sogenanntes Soft Opening.
Bisher hatte der Standort wenige Happy Ends zu bieten, viele Pächter mussten aus unterschiedlichen Gründen die Koffer packen. Die Schachtel will mit Sicherheit länger bleiben.