Neuer Kreistag im Landkreis Günzburg nimmt Arbeit auf

Kommunalpolitik

Bei der konstituierenden Sitzung im Kloster Wettenhausen wurden die Kreisräte für die neue Wahlperiode verpflichtet. Außerdem wurden wichtige Gremien besetzt.

Landrat Hans Reichhart begrüßte die Mitglieder des neuen Kreistags und gratulierte ihnen zu ihrer Wahl. Dem neuen Kreistag gehören insgesamt 60 Kreisräte aus neun Parteien und Wählergruppen an. Hinzu kommt Landrat Hans Reichhart.

Aufteilung des neuen Landrats

Die CSU stellt mit 21 Sitzen die stärkste Fraktion. Zweitstärkste Kraft ist die AfD mit zwölf Sitzen. Die Freien Wähler kommen auf acht Sitze, die SPD auf sechs und die Grünen auf fünf. Die Junge Union ist mit vier Kreisräten vertreten. Die FDP hat zwei Sitze, Linke und ÖDP jeweils einen Sitz. Da für eine eigene Fraktion mindestens drei Mitglieder erforderlich sind, schließen sich FDP, Linke und ÖDP zu einer gemeinsamen Ausschussgemeinschaft zusammen. Insgesamt setzt sich der Kreistag damit aus sechs Fraktionen zusammen.

Alte und neue Gesichter

Für 27 Mitglieder war es die erste Sitzung im Kreistag. Sie wurden im Rahmen der konstituierenden Sitzung verpflichtet und legten den Amtseid ab. Auch die stellvertretenden Landrätinnen wurden gewählt. Monika Wiesmüller-Schwab von der CSU wurde erneut zur Stellvertreterin des Landrats gewählt. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Ruth Abmayr von den Freien Wählern und Simone Riemenschneider-Blatter von der SPD.

Darüber hinaus wurden mehrere Beauftragtenfunktionen neu besetzt oder bestätigt. Ruth Niemetz übernimmt künftig die Aufgabe der Behindertenbeauftragten des Landkreises. Johanna Herold bleibt Seniorenbeauftragte. Margit Werdich-Munk wird Jugendbeauftragte. Ferdinand Munk bleibt weiter für die Bereiche Blaulicht und Katastrophenschutz zuständig.

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