Neuer Post-Warnstreiktag: Zustellung in mehreren Regionen betroffen

Zustellstützpunkte lahmgelegt

Pakete und Briefe könnten sich heute erneut verspäten – Grund ist der Tarifstreit zwischen der Post und der ver.di.

Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post AG hat die Gewerkschaft ver.di für heute zum sechsten Mal in der laufenden Tarifrunde zum Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind zahlreiche Zustellstützpunkte und Paketzustellungen, darunter auch Standorte im Alb-Donau-Kreis und im Kreis Heidenheim.

Die Streiks erfolgen ganztägig und könnten in den betroffenen Regionen zu Verzögerungen bei der Zustellung von Briefen und Paketen führen.

Forderungen der Gewerkschaft ver.di

Die Gewerkschaft fordert für die Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und dual Studierenden eine lineare Gehaltserhöhung von sieben Prozent bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Zudem soll es drei zusätzliche Urlaubstage für alle Tarifbeschäftigten geben. ver.di-Mitglieder sollen einen weiteren zusätzlichen Urlaubstag erhalten.

Verhandlungsfähiges Angebot gefordert

ver.di sieht den Arbeitgeber in der Pflicht, ein verbessertes Angebot vorzulegen. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 12. und 13. Februar angesetzt. Bis dahin könnten weitere Warnstreiks nicht ausgeschlossen werden.

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