Die notfallmedizinische Versorgung im Kammeltal und der umliegenden Region wird dadurch deutlich verbessert. Hintergrund für die Erweiterung sind steigende Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren. Bereits 2025 war deshalb die Entscheidung für einen zusätzlichen Standort gefallen.
Auch der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung sieht in der Erweiterung einen wichtigen Schritt. Geschäftsführer Jan Terboven erklärt: „Der zusätzliche Standort entlastet die bestehenden Strukturen. Gerade bei parallelen Einsätzen gewinnen wir wertvolle Zeit – und Zeit kann im Notfall entscheidend sein.“ Grundlage für die Entscheidung war unter anderem ein Gutachten, das im Versorgungsbereich Jettingen einen zusätzlichen Bedarf festgestellt hatte.
Nach den Vorgaben des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes sollen Notfallorte in der Regel innerhalb von zwölf Minuten erreicht werden können. Mit dem neuen Standort rückt dieses Ziel für die Region ein gutes Stück näher. Der Rettungswagen ist vorerst am Bauhof in Ettenbeuren untergebracht. Parallel laufen bereits die Planungen für eine dauerhafte Lösung: Das örtliche Feuerwehrhaus soll entsprechend umgebaut werden. Bürgermeister Thorsten Wick erklärt dazu: „Wir schaffen hier eine moderne Infrastruktur, die den Anforderungen eines leistungsfähigen Rettungsdienstes gerecht wird.“