Neues Feature in der DB Navigator App

App statt Auto

Vom Zugticket bis zur Elektrorollersuche. Alles ab sofort in der DB Navigator App. Die Deutsche Bahn und die Firma dott haben jetzt eine Kooperation gebildet.

Ab jetzt kann man nicht nur seine Zugtickets über die DB Navigator App zahlen, sondern auch die Elektroroller und Fahrräder von dott ausleihen. Rund 80.000 Fahrzeuge sind direkt über die App buchbar. Einige stehen in Ulm, Neu-Ulm, sowie am Bodensee in Friedrichshafen, Überlingen, Lindau und Markdorf.

Dieses Mobilitätsangebot richtet sich speziell an junge Menschen, die kein eigenes Auto haben und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Den laut Berechnungen des Datenportals statista, ist der Anteil der 17- bis 20-jährigen in Deutschland ohne Führerschein, in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich auf mittlerweile 41% gefallen. Gründe dafür sind die hohen Kosten beim Führerschein und beim Auto, sowie die neuen Mobilitätsangebote. So Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG Harmen van Zijderveld.

Im Alltag lassen sich Deutschlandticket, Roller und Leihräder perfekt kombinieren. Wir machen das künftig noch einfacher, in dem wir alle Angebote im DB Navigator bündeln. Denn auch in der digitalen Welt gilt: je einfacher, desto besser. Damit bieten wir Menschen, die sich gerade in Zeiten hoher Spritpreise und enormen Kosten für den Führerschein ein Auto schlicht nicht leisten können, eine bezahlbare und verlässliche Alternative.

Auch dott Country Manager Deutschland Marco Zahn sieht das so.

Anschlussmobilität ist ein entscheidender Hebel, um mehr Menschen dauerhaft für den öffentlichen Verkehr zu gewinnen. Nur wenn die gesamte Reisekette funktioniert, wird der Umstieg attraktiv. Wir wollen mit unseren niedrigschwelligen Angeboten die Abhängigkeit vom privaten Pkw reduzieren, ohne dabei auf gute Mobilität verzichten zu müssen.

Weitere Kooperationen zwischen der Firma dott und der Deutschen Bahn sollen folgen.

Das könnte Dich auch interessieren

10.12.2025 Ulmer Hauptbahnhof: Eingeschränkter Bahnverkehr während Sperrung im Januar Allerdings kann auch nur der Regionalverkehr weiter fahren. Der Fernverkehr kann Ulm in diesem Zeitraum nicht bedienen. Parallel zu den Bahnmaßnahmen bereitet die Stadt Ulm den Abbruch der Wallstraßenbrücke (B10) vor, die Teile des Gleisbereichs überspannt. Normalerweise müssten Gleise und Oberleitungen aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt werden. Dank eines optimierten Ersatzkonzepts, das die Deutsche Bahn gemeinsam 01.07.2026 Günstiger, geregelter und moderner: Änderungen beim dott Sharing-Angebot Die Städte Ulm und Neu-Ulm haben die Konzession für das Sharing von E-Scootern und E-Bikes neu vergeben. Erneut erhielt dott den Zuschlag. Grundlage dafür ist die erstmalige Vergabe einer Konzession. Diese ersetzt die bisherige Kooperationsvereinbarung durch einen verbindlichen Rahmen mit klar definierten Anforderungen an Sicherheit, Servicequalität sowie der Nutzung des öffentlichen Raums. Annika Lecheler Planerin 27.04.2026 Absichtserklärung unterzeichnet: Mittelschwabenbahn soll ausgebaut werden Beteiligt sind der Freistaat Bayern, die DB InfraGO, die Landkreise Günzburg und Unterallgäu und weitere Partner. Geplant ist unter anderem ein durchgehender Stundentakt, bessere Anschlüsse, kürzere Fahrzeiten und mehr Sicherheit an Bahnübergängen. Außerdem sollen die bisherigen Dieselzüge durch emissionsfreie Akku-Züge ersetzt werden. Start der Ausweitung aber erst in sechs Jahren Ab Dezember 2032 ist eine 09.12.2025 Nach Sanierung schon wieder: Aufzug am Biberacher Bahnhof außer Betrieb Wieder Ärger für Fahrgäste am Biberacher Bahnhof: Der Aufzug bei Gleis 1 ist seit rund einer Woche defekt. Betroffen sind besonders Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die auf den barrierefreien Zugang angewiesen sind. Erst vor kurzem wurden die beiden Aufzüge am Bahnhof nach einer umfangreichen Sanierung für über 600.000 Euro erneuert. Trotzdem ist jetzt wieder der