Neues Infektionsschutzgesetz: Das gilt jetzt in Ba-Wü

Coronavirus

Das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes beinhaltet, dass fast alle Einschränkungen im Kampf gegen die Pandemie wegfallen: Das hat die Ampel-Regierung am Freitag beschlossen. Baden-Württemberg klammert sich an die Übergangsfrist.

Die Corona-Infektionszahlen steigen auf Rekordhöhe, trotzdem sind am  20. März fast alle Corona-Maßnahmen weggefallen. Für die Pläne hagelt es Kritik aus den Ländern. Sie befürchten, dass ihnen die notwendigen Instrumente für den Coronaschutz in der Pandemie genommen werden. Deshalb gibt es jetzt noch eine Übergangsfrist, die bis zum 2. April an den Maßnahmen festhält. Auch die Landesregierung in Baden-Württemberg klammert sich an diese Übergangsfrist. 

Was hat sich für Baden-Württemberg geändert?

Das bisherige Stufensystem in der Corona-Verordnung, also die Basis-, Warn- und Alarmstufe, entfällt. Die allgemeine Maskenpflicht bleibt auf Grundlage der Übergangsfrist bis 2. April 2022 bestehen. Auch an Schulen gilt weiterhin die Maskenpflicht.

Kapazitätsbeschränkungen sowie Kontaktbeschränkungen sind nicht mehr Teil der Verordnung. Die Testpflicht ist Teil der Übergangsfrist. Das heißt, es bleibt unverändert die 3G-Regel bei öffentlichen Veranstaltungen, beim Betrieb von Kultur-, Freizeit- und sonstigen Einrichtungen, bei Messen und Ausstellungen, bei Angeboten außerschulischer und beruflicher Bildung, in der Gastronomie und Beherbergung sowie bei körpernahen Dienstleistungen. Außerdem gilt weiterhin die 2G-Regel mit zusätzlichem Test in Diskotheken und Clubs.

Hygienekonzepte müssen weiterhin vorhanden sein. Auch die Testpflicht an Schulen, in Krankenhäusern oder in Pflegeeinrichtungen wird fortgeführt. Die allgemeine Abstandsempfehlung bleibt erhalten.

Das könnte Dich auch interessieren

13.05.2026 Özdemir zum Ministerpräsidenten Baden-Württembergs gewählt Der Grünen-Politiker Cem Özdemir ist neuer Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Die Abgeordneten des Landtags wählten ihn in Stuttgart zum Regierungschef. 93 Parlamentarier stimmen mit Ja, 26 mit Nein, es gab 4 Enthaltungen. Die grün-schwarze Koalition hat eine Mehrheit von 112 Stimmen im Parlament. Özdemir ist damit der erste Regierungschef mit türkischen Wurzeln in der Geschichte der Bundesrepublik. 11.05.2026 Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg unterzeichnet Die Neuauflage der grün-schwarzen Koalition in Baden-Württemberg steht: Verhandler von Grünen und CDU unterzeichneten in Stuttgart den Koalitionsvertrag für die nächsten fünf Jahre. Auch der designierte Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und sein baldiger Stellvertreter Manuel Hagel (CDU) setzten ihre Unterschriften auf das Dokument. Die beiden Parteien regieren in Baden-Württemberg bereits seit 2016 gemeinsam. Grüne und 15.04.2026 Grüne und CDU starten Koalitionsverhandlungen Fünfeinhalb Wochen nach der Landtagswahl nehmen Grüne und CDU in Baden-Württemberg offiziell Koalitionsverhandlungen zur Fortsetzung der grün-schwarzen Landesregierung auf. Am Nachmittag treffen sich Parteikreisen zufolge Grünen-Politiker Cem Özdemir und CDU-Landeschef Manuel Hagel mit den Leitern der 14 Facharbeitsgruppen in Stuttgart – der offizielle Auftakt der Koalitionsverhandlungen. Bei dem Treffen werde das Ergebnis der Sondierungsgespräche erläutert, wie es 14.04.2026 So wollen Grüne und CDU die Ministerien in Baden-Württemberg verteilen Grüne und CDU haben sich in ihren Sondierungsgesprächen in Baden-Württemberg nicht nur auf inhaltliche Grundlagen geeinigt, sondern auch bereits die Verteilung der Ministerien vereinbart. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr, sollen die Grünen fünf Fachministerien der neuen Landesregierung besetzen und die CDU sechs. Die Grünen stellen mit Cem Özdemir außerdem den Ministerpräsidenten, der im